Zeitplan für die Sanierung des Turms der Volksschule eingehalten

Sanierung des Turms der Volksschule konnte in den Ferien abgewickelt werden. Acht Urnengräber werden errichtet,

Erstellt am 25. November 2021 | 06:36
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Bürgermeister Manfred Wühl und Direktorin Helga Popp vor dem sanierten Turm der Volksschule.
Foto: Gerald Muthsam

Im Frühjahr gab es noch Unsicherheiten, ob die Sanierung des Turms der Volksschule Kautzen wegen der allgemeinen Lieferengpässe rechtzeitig in den Sommerferien abgewickelt werden kann. Erfreulicherweise verlief der Großteil der Arbeiten im Zeitplan. Nur Restarbeiten, wie die Anschlüsse für die Jalousien, wurden in den Herbstferien erledigt, sodass der Schulbetrieb nie gestört war.

Beim Turm wurde die Holzfassade entfernt und mit einer Wärmefassade nachgerüstet. Die Holzfenster wurden bei drei Klassen, im Turmzimmer sowie in der Direktion, im Konferenzzimmer und den Nebenräumen der Volksschule gegen Kunststofffenster ausgetauscht. Diese wurden auch mit einer Beschattung versehen. Die Fassade wurde neu gespachtelt und verputzt. Teilweise wurden Klassen neu ausgemalt. Baumeister Franz Hofstätter aus Waidhofen betreute die Arbeiten.

In der Gemeinde Kautzen herrscht eine vermehrte Nachfrage nach Urnengräbern. Darum ist die Gemeinde bestrebt, Urnen-Nischen am Friedhof zu errichten. Nach bereits erfolgter Einholung von Anboten wurde in der Gemeinderatssitzung am 16. November beschlossen, dass nächstes Jahr eine vorgefertigte Mauer von der Firma Spannbeton mit acht Nischen errichtet werden soll. Jede Nische bietet Platz für vier Urnenkapseln. Die Mauer ist beliebig erweiterbar. Die Errichtungskosten betragen rund 20.000 Euro. Die Gräber können bei der Gemeinde angekauft werden.

Finanzierungsbedarf den tatsächlichen Zuwendungen angepasst

Beim Nachtragsvoranschlag wurde der Finanzierungsbedarf für die jeweiligen Bauvorhaben den tatsächlichen Zuwendungen von Land und Bund angepasst.

Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED mit Gesamtkosten von 340.000 Euro wird ein Kredit in Höhe von 117.400 Euro aufgenommen. Die Errichtung der Abwasserbeseitigung in der Szaparysiedlung benötigt einen Kredit über 230.000 Euro.

Für die Sanierung des Turms der Volksschule mit einem Projektvolumen von 185.000 Euro ist ein Darlehen von 75.000 Euro nötig. Bei der Wasserversorgungsanlage Zeinerquelle wurde eine defekte Leitung im Berstlining-Verfahren saniert. Bei dem Verfahren können defekte Leitungen grabenlos in gleicher Trasse erneuert werden. Ebenso wurde die UV-Anlage erneuert. Dafür wurden gesamt 45.100 Euro investiert, die ebenso mit einem Darlehen finanziert werden.