Heuriger Kainz neu im Falstaff-Guide. Heuriger ist heuer erstmals gelistet, die Familie Kainz freut sich über den Erfolg.

Von Michael Schwab. Erstellt am 24. August 2019 (06:42)
Michael Schwab
Renate und Gerhard Kainz freuen sich, dass ihr Heuriger im Falstaff-Guide angeführt worden ist.

Der Heurige der Familie Kainz hat einen weiteren Meilenstein erreicht – er ist erstmals im Falstaff Heurigen- und Buschenschankguide gelistet.

Seit 2007 gibt es den Heurigen am Hof von Gerhard und Renate Kainz, die Idee dazu geisterte schon länger in den Köpfen der Landwirte herum. „Wir haben zehn Jahre vor der Eröffnung schon darüber gesprochen, was wir mit dem Altbau auf unserem Hof machen sollen – einen Stall oder doch einen Heurigen. Letzlich haben wir uns dann doch nicht drübergetraut“, erzählt Gerhard Kainz im Gespräch mit der NÖN.

Schließlich erfolgte ein neuer Anlauf. Der Altbau wurde abgerissen und ein neues Gebäude errichtet. „Das war eine gute Entscheidung, denn im alten Gebäude hätten wir den Heurigen nie so gut einrichten können“, erinnert sich Kainz.

Töchter helfen mit

Ursprünglich habe man nur an 40 Sitzplätze gedacht, dass man die heutige Größe mit einem weiteren Zubau für die Verkostung der hauseigenen, selbstgebrannten Schnäpse erreichen würde, hätte sich die Familie Kainz nie träumen lassen. Der Heurige hat sich neben der 70 Hektar großen Landwirtschaft und der Edelbrennerei zu einem zweiten Standbein für die Familie entwickelt. Auch die Töchter Malena, Simone und Christina helfen tatkräftig mit.

„Die Kombination Heuriger und Schnaps ergänzt sich gut“, meint Renate Kainz, während ihr Mann kurz in die Brennerei schauen muss: Dort wird nämlich gerade ein Weichselbrand gebrannt.

Bald heißt es bei der Familie Kainz wieder „ausgsteckt is“, und zwar vom 6. bis 8. und 13. bis 15. September.