Aloisia Kainz: Rückblick auf 100 Lebensjahre

Erstellt am 23. Juni 2022 | 04:10
Lesezeit: 2 Min
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Pflegeheimdirektor Rainer Hirschmann, Jubilarin Aloisia Kainz, Roswitha Astner, Enkelin Elisabeth Kainz, Petra Mader und Gertraud Schestag bei der Geburtstagsfeier.
Foto: PBZ Waidhofen
Die Waldviertlerin Aloisia Kainz feierte ihren 100. Geburtstag und erzählte aus ihrem bewegten Leben.
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Aloisia Kainz wohnt seit 2018 im Pflegezentrum Waidhofen. Ihr persönlicher Wunsch, mit ihren Tischdamen den 100. Geburtstag zu feiern, hat das Team der Betreuung und Alltagsbegleitung Elisabeth Kainz sehr gerne erfüllt. Direktor Rainer Hirschmann und Pflegedienstleitung Roswitha Astner gratulierten der Jubilarin und übergaben den Geschenkkorb und einen Blumenstrauß. Beim anschließenden gemütlichen Zusammensein erzählte Aloisia Kainz von ihrem Leben.

Geboren ist Aloisia Kainz in Kleinzwettl und sie verbrachte den Großteil ihres Lebens dort. Ihren Traum, Volksschullehrerin zu werden, konnte sie leider nicht verwirklichen, da ihr Ehemann eine Landwirtschaft besaß und sie dort fleißig mitarbeitete. Ihr bereitete es aber immer große Freude, ihren Enkeln bei den Hausübungen zu helfen.

Ausgeprägter grüner Daumen

Aloisia Kainz war gerne Landwirtin, auch wenn das bedeutete schon um 5 Uhr aufzustehen und den ganzen Tag am Feld harte Arbeit zu verrichten.

Ihr großer Stolz war aber ihr Garten, in dem sie viel Zeit verbrachte. Mit viel Geschick baute sie verschiedene Gemüsesorten an. Vom Salat über Tomaten bis hin zu Gurken gab es viel zu ernten.

Das Geerntete wurde verkocht, haltbar gemacht und gelagert, denn sie konnte alles für ihre zweite große Leidenschaft brauchen, das Kochen. Bei diesen Erzählungen blickte das Geburtstagskind etwas wehmütig, doch ihre Augen wirkten glücklich und zufrieden.

„Wenn sie einmal eine kleine Pause brauchte, verbrachte sie diese kurze Zeit gerne auf ihrer Bank im Garten“, erzählte uns ihre Enkelin Elisabeth Kainz, die auch zur Geburtstagsfeier gekommen war.

Aloisia Kainz ist mit ihren 100 Jahren auch noch aktiv, das weiß PBM Petra Mader, und trotz ihrer zarten Statur steckt viel Kraft in ihren Armen und deshalb macht sie gerne bei den Betreuungsstunden mit. Natürlich auch, weil sie bei den verschiedenen Spielen und beim Kegeln meistens vorne mit dabei ist.

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