Breiter, aber auch besser. Über die Transfers vom 1. Landesliga- Team SV Waidhofen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 10. Februar 2021 (00:58)

Drei Neue und nur ein Abgang – schon das zeigt, dass Waidhofens Kader breiter geworden ist. Auch an Qualität hat die Mannschaft zugelegt. Andreas Ringswirth hat bei Eggenburg und Schrems jahrelang bestätigt, dass er zu den spielstärksten Spielern der 2. Landesliga West zählt. Dazu kommt, dass Ringswirth mit erst 25 Jahren in der Blüte seiner Karriere steht. Stürmer Patrik Ruzicka hat zumindest bei Langenlois in der Gebietsliga bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht. In Waidhofen hat er wesentlich stärkere Mitspieler an seiner Seite. Ein Goalgetter hat die Goalgetter-Gene – egal in welcher Liga.

Ein völlig unbeschriebenes Blatt ist Verteidiger Muhammed Okunakol, der im Transfer-Finish geholt wurde. Wer den Austria-Nachwuchs durchlaufen hat und später in der Regionalliga kickte, wird in der Regel kein Blindgänger sein.

Was aber am Wichtigsten ist: Waidhofen muss sich am Saisonende nicht vorwerfen lassen, nichts probiert zu haben. Die Problemstellen wurden erkannt und genau dort wurde gehandelt. Mit dieser Truppe wird‘s aber ohnehin mit dem Klassenerhalt klappen.