Bürger gefragt

Über die Eigenverantwortung beim Schutz vor Naturkatastrophen.

Michael Schwab
Michael Schwab Erstellt am 13. Oktober 2021 | 05:28

Eines wurde bei der Übergabe der Sonderkatastrophenschutzpläne für die Gemeinden des Thaya Mittel- und Oberlaufs deutlich: Einen hundertprozentigen Schutz vor Hochwasserkatastrophen kann und wird es nicht geben.

Vor allem bei lokalen Starkregenereignissen findet das Wasser immer wieder Wege, um trotz baulicher Maßnahmen wie Rückhaltebecken in bewohnte Gebiete einzudringen.

Wenn Bürger hier die Verantwortung komplett an Gemeinden, Bund und Land abgeben, könnten sie im Ernstfall verlieren. Was es braucht, ist ein gehöriges Maß an eigener Vorbereitung, um Schäden zu minimieren. Sandsäcke und Schaltafeln gehören griffbereit in jedes Haus, in dem auch nur die Chance besteht, von Überflutungen betroffen zu sein. Gemeinde und Feuerwehren sind hier dank der neuen Katastrophenschutzpläne bestens gerüstet, darüber Auskunft zu geben. Man muss die Chance nur nutzen.