Alle Augen auf den Spielermarkt. Über die Transferzeit beim 1. Landesliga-Klub SV Waidhofen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 15. Januar 2020 (01:00)

Nachdem die Weichen im Trainer-Team beim SV Waidhofen nun endgültig gestellt und Ex-Kautzen-Coach Michael Scherzer als Co von Spielertrainer Peter Balta vorgestellt wurde, kann jetzt die ganze Aufmerksamkeit der Kaderplanung gewidmet werden. Um für den Abstiegskampf gerüstet zu sein, muss der Kader nicht nur qualitativ, sondern auch in der Breite wachsen. Was Verletzungen und Sperren bewirken können, musste Waidhofen in der Hinrunde am eigenen Leib spüren, als zeitweilig die halbe Reserve ran musste.

Dabei wird‘s auch Glück brauchen, dass Spieler kommen, die einschlagen. Das kann gut gehen, wie zuletzt etwa bei Tomas Horvath oder Rostislav Samanek oder aber auch schief, wie das Beispiel von Fünf-Spiele-Legionär Dominik Kratochvil zeigt.

Auf alle Fälle sollte sich Waidhofen auf sich selbst verlassen, die Kandidaten wie vom Verein geplant, ausgiebig checken und sich niemanden von irgendeinem Manager aufs Aug‘ drücken lassen. Noch sind drei Wochen Zeit, um echte Verstärkungen zu finden. Und diese Verstärkungen wird‘s brauchen. Denn sich darauf zu verlassen, dass andere Teams noch schwächer abschneiden, ist zu wenig. Das ist beim SVW jedem klar, muss nun in der Transferzeit aber auch dick unterstrichen werden.