Ein Spiel als Warnung. Bernd Dangl über die Personalprobleme beim SV Waidhofen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 18. September 2019 (02:50)

Vier Startelf-Debütanten, drei Wechselspieler, die bisher nur wenig bis keine Einsatzminuten in der Kampfmannschaft hatten, dazu ein Comebacker, der zuletzt nur fallweise in der Reserve spielte: Die Aufstellung des SV Waidhofen beim Auswärtsspiel gegen die SKN St. Pölten Juniors hatte es in sich. Schon in der vorvorigen Saison musste mal in Stripfing ein derart letztes Aufgebot des SVW ran, holte damals sensationellerweise sogar ein X. Diesmal war aber nichts zu holen. Ob Waidhofens Einsergarnitur mehr „gerissen“ hätte, bleibt spekulativ.

In dieser Konstellation wird man den SVW ohnehin kaum mehr sehen. Schon beim Heimspiel gegen Kilb werden einige Verletzten bzw. Gesperrten wieder retour sein – und mit ihnen die Verpflichtung zu gewinnen. Drei Heimspiele, drei Remis, drei Punkte. Auf Dauer ist das zu wenig, will man die hinteren Plätze aus sicherer Entfernung beobachten.

Bei allem Wunsch, dieses „außertourliche“ Spiel gegen die SKN Juniors schnell abhaken zu können, wurde gnadenlos aufgezeigt, was passiert, wenn es bei einem sehr kleinen Kader Verletzte und Gesperrte gibt. Wird so etwas zum unglücklichen Dauerzustand, brennt der Hut. Daher muss Waidhofen im Winter personell etwas tun, um nicht in die Abstiegsspirale zu gelangen.