Fokus auf die Offensive. Über Waidhofens Finish in der Fußball-Transferzeit.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 12. Februar 2020 (02:09)

Lange ließ sich der SV Waidhofen Zeit, um kurz vor Transferzeit-Schlusspfiff doch noch zwei Neuzugänge zu präsentieren. Während der Tscheche Pavel Pilik hierzulande gänzlich unbekannt ist, immerhin aber eine vielversprechende Referenz von 45 Erstliga- und 90 Zweitligaspielen in Tschechien mitbringt, hat Pedro da Costa in der 1. Landesliga bei Krems schon seinen Torriecher unter Beweis gestellt. Gemeinsam sollen die beiden an die erfolgreichen Offensiv-Momente der Vorsaison anschließen, als Waidhofen sensationell Fünfter wurde. Schlagen die Offensivwaffen ein, darf im Birkenstadion nicht nur aufgrund der brasilianischen Herkunft von Costa Samba getanzt werden, sondern, weil dann sicher der Klassenerhalt geschafft ist.

Alleine werden es die Beiden natürlich nicht richten können. Dazu bedarf es großer Unterstützung der restlichen Mannschaft sowie etwas Glück, dass der im Herbst in Waidhofen so brutal wütende Verletzungsteufel endlich vertrieben ist. Bei aller Zuversicht, die bei diesem neu zusammengestellten Kader herrschen darf, gibt‘s aber auch ein Manko: Der im Herbst schmerzlich vermisste Abwehrchef fehlt noch immer.