Zukünftige Gedanken. Über einen möglichen Partner für den SV Waidhofen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 17. Juli 2019 (02:40)

Beim Trainingsauftakt sprach Waidhofen-Trainer Lukas Meisner von „13 Spielern“, die ihm für die Kampfmannschaft zur Verfügung stünden. Daher war‘s umso wichtiger, dass der Transfer des Horners Leomend Krasniqi am Montagabend doch noch zustande kam. Nicht nur, weil Waidhofen nun einen Spieler mehr hat, sondern, weil Krasniqi mit seiner Kampfkraft genau das Puzzleteil sein kann, das Waidhofen fehlte.

Über einen nicht-üppigen Kader muss sich Waidhofen eigentlich gar nicht den Kopf zerbrechen. Einen solchen, gespickt mit 18 oder mehr Kampfmannschafts-Kandidaten haben ohnehin nur die, die den Meistertitel ins Visier nehmen. Der Liga-Rest muss ebenso schnaufen, wenn zwei, oder drei Spieler gleichzeitig ausfallen.

Gedanken darf sich Waidhofen aber darüber machen, wie eine weitere Zusammenarbeit mit Waldviertel-Krösus Horn aussehen könnte. In Horn herrscht wieder Aufwind, gibt‘s einen großen Kader, wo nicht jeder davon ein Thema für oben, aber auch nicht für die Amateure in der 1. Klasse ist. Da ist eine 1. Landesliga-Mannschaft gerade die richtige Spielwiese für diejenigen, um zu zeigen, ob man es für die Bundesliga draufhat, oder nicht. Solche Kooperationen sind überall gang und gäbe – im Waldviertel aber noch Brachland. Das sollte sich ändern.