Kein Mann für die zweite Reihe. Bernd Dangl über die Installation von Helmut Lamatsch als Waidhofner Sportdirektor.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 06. September 2017 (02:40)

Zuletzt gab‘s die Gerüchte, dass es beim SV Waidhofen demnächst einen neuen Trainer geben könnte. Daran war also nichts dran und wäre jetzt, nachdem sich die Mannschaft wieder im Aufwind befindet, auch nicht angebracht gewesen.

Neues gibt‘s mit der Bestellung von Helmut Lamatsch zum Sportdirektor aber dennoch. Und das ist eine ziemlich gewichtige Entscheidung! Der erfahrene Lamatsch ist sicher kein Mann der zweiten Reihe, wird versuchen, dem Verein einen neuen Anstrich zu verpassen. Davon kann der SVW nur profitieren. Nicht nur, weil Lamatsch viele Jahre lang selbst zu den Waldviertler Top-Kickern gehörte, sondern weil er im Laufe seiner Laufbahn unzählige Connections aufgebaut hat. Ein gutes Netzwerk ist in diesem Job ohnehin das Um und Auf.

Man kann schon jetzt davon ausgehen, dass sich vielleicht im Winter einiges tun, der Kader verändert wird. Daher sind die aktuellen Waidhofner Kicker noch mehr gefordert, wollen sie beim „Neuen“ nicht von Beginn an auf der „schwarzen Liste“ stehen. Die beste Bewerbung sind da ansprechende sportliche Leistungen – wie zuletzt mit den vier Punkten aus zwei Spielen. Schlägt Waidhofen jetzt am Freitag auch noch Kottingbrunn, dann ist der schwache Saisonstart wohl endgültig raus aus den Köpfen.