Den Anschluss nicht verpassen. Über den Breitband-Ausbau in Dietmanns.

Von Michael Schwab. Erstellt am 25. April 2019 (03:41)

Die Marktgemeinde Dietmanns ist, was den Glasfaserausbau betrifft, ein „weißer Fleck“. Als einzige Gemeinde im Bezirk schaffte sie es nicht, die 40-Prozent-Hürde für den Breitbandausbau durch die Nögig zu erreichen.

Über die Gründe kann man spekulieren – eine vergleichsweise gute Abdeckung mit Mobilfunk und DSL über die Telefonleitung könnte mitgespielt haben, dass viele Bewohner mit ihrem Internet zufrieden waren und keinen Bedarf für eine schnellere Leitung sahen. Die Gemeinde sah das anders.

Dass es ihr nun gelungen ist, zumindest für einen Teilausbau Fördermittel zu erhalten, ist ein wesentlicher Schritt. Ist die Glasfaser erst einmal im Ort, fällt auch die Entscheidung für zukünftige Ausbauten leichter. Ohne Glasfaser würde die Gemeinde auf lange Sicht als Wohn- und Betriebsstandort stark an Attraktivität einbüßen. Nun ist eine rasche Umsetzung wichtig, um nicht gegenüber anderen Gemeinden ins Hintertreffen zu geraten.