Hausverstand ist gefragt. Über Vorsicht vor gefälschten Mails.

Von Michael Schwab. Erstellt am 17. April 2019 (02:39)

Eine Rechnung per E-Mail vom Bürgermeister oder der Stadtgemeinde? Habe ich etwa vergessen, meine Abfallgebühren oder Gemeindeabgaben zu bezahlen?

Diese Fragen dürften sich so manche Waidhofner Bürger in der Vorwoche beim Betrachten ihres elektronischen Posteingangs gestellt haben. Wer neugierig war und auf den Anhang bzw. Link zur Rechnung klickte, fing sich mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Computervirus ein.

In Zeiten von „Cybercrime“ ist der gesunde Menschenverstand mehr gefragt denn je. Gemeinden, Abfallverbände oder Behörden verschicken in der Regel keine Rechnungen per Mail, schon gar nicht in relativ formloser Art. Ein genauer Blick auf die Absender-Mailadresse kann ebenfalls nicht schaden und so manchen Betrugsversuch schon im Keim ersticken. Auch wird keine Bank nach Konto- oder Kreditkartendaten per Mail fragen. Es gilt, misstrauisch zu sein und bei unerwarteten Rechnungs-Mails Vorsicht walten zu lassen.