Mitarbeiter sind Leidtragende. Über die Schattenseite der neuen Maskenpflicht.

Von Michael Schwab. Erstellt am 29. Juli 2020 (03:11)

Die Maskenpflicht im Lebensmittelhandel, in Post, Bank und Tankstellen ist wieder da. Während bei den Kunden großteils die Akzeptanz für diese Maßnahme vorhanden ist, gibt es auch eine Kehrseite der Medaille, die zu oft wenig Beachtung findet: die Mitarbeiter in diesen Geschäften.

Eine Maske für eine halbe Stunde während des Einkaufs zu tragen ist wohl jedem zumutbar, für das Personal ist das stundenlange Maskentragen auch bei körperlicher Arbeit gerade bei Sommerhitze aber eine Tortur. Angesichts der Tatsache, dass bis dato in Österreich keine Ansteckungen in Supermärkten nachgewiesen werden konnten, muss die Frage erlaubt sein, ob hier nicht möglicherweise der Schaden den Nutzen überwiegt, vor allem dort, wo man die aktiven Coronafälle an einer Hand abzählen kann.

Wenn alle Kunden Masken tragen und dadurch die Angestellten schützen, könnte man doch darüber nachdenken, die Mitarbeiter frei atmen zu lassen.