Plastikfrei in die Waldzukunft. Findet die Chance für den Wald in der Krise plausibel.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 11. September 2019 (04:00)

Der Mensch braucht den Wald: Das wird in Zeiten des Klimawandels klarer denn je. Viele leben davon, ob wirklich alle die Kostenlast der Schlägerung und Aufforstung überstehen, ist fraglich. Man könnte den Kopf in den Sand stecken, selbst als Außenstehender, wenn man die größer werdenden Kahlflächen und Holzstöße sieht. Man muss stattdessen Köpfchen beweisen.

Wolfgang Riener hat recht, wenn er sagt, dass in jeder Krise eine Chance steckt. Andere Wege, neue Märkte und ungewohnte Strategien müssen gesucht werden: weniger Plastik, mehr Holz. Muss wirklich jede Zahnbürste zur Gänze aus dem Erdölprodukt gemacht werden? Muss nicht sein. Solches oder Ähnliches kann durchaus im Waldviertel, das die W.E.B auch schon vor der heißen Klimadebatte hervorbrachte, hergestellt werden.

Ideen für neue Holzmärkte gibt’s zuhauf, man muss sie nur ob ihrer Umsetzbarkeit überprüfen. Der Forstwaldbauer hat dann die Sicherheit, dass er Abnehmer für sein Holz findet.

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