Schwerverkehr als große Last. Über Holztransporte, die eklatant gestiegen sind.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 21. Oktober 2020 (04:51)

Die Holztransporte erregten schon im Sommer 2019 die Gemüter: Waldbesitzer sorgten bei Fratres mit ihren Traktoren für schleppenden Verkehr, wollten fallende Preise nicht hinnehmen – und schon gar nicht, dass Holz aus Tschechien den österreichischen Markt überschwemmen. Ganz am Rande war der Schwerverkehr in den Ortschaften Thema.

Wenn Lastwägen schwer beladen durch Dörfer brettern, fühlen sich selbst 50 km/h für den Spaziergänger und Radfahrer schnell an. Engstellen wie in Vitis müssen mit größter Vorsicht überwunden werden, ein Sicherheitsrisiko besteht für Kinder wie Erwachsene. Und das mehr als früher, denn die Transporte von Nadelrundholz sind zuletzt eklatant gestiegen, – und die Einfuhren aus Tschechien haben sich gleich um ein Drittel erhöht.

Warum Transportunternehmer nicht die vorhandenen Trassen nutzen und so viel Holz aus Tschechien angekauft wird, ist rasch erklärt: Zeit ist Geld. Geld regiert die Welt. Die Lösung? Die kann nur politisch und mit allen Beteiligten durchgesetzt werden.