Weg mit den Absperrungen!. Über die gescheiterte Grenzöffnung in Fratres.

Von Michael Schwab. Erstellt am 20. Mai 2020 (03:40)

Es ist eine Farce: Da wird vollmundig verkündet, dass sieben weitere Grenzübergänge zu Tschechien – darunter Fratres – für Land- und Forstwirte, die jenseits der Grenze Flächen bewirtschaften, geöffnet werden, doch in der Realtität steht man Tage später immer noch vor Absperrgittern und Betonklötzen.

Man hat den Eindruck, als seien wieder einmal die Ankündigungsweltmeister am Werk gewesen, deren Versprechen leider in der Realität nicht das Erwartete einhalten können.

Das Problem liegt offensichtlich auf tschechischer Seite. Man fragt sich, woran es scheitert. Will man Personal zur Überwachung der Grenze sparen oder verfügt man gar nicht über die nötigen Kräfte? Oder mahlen die Mühlen der Bürokratie besonders langsam? Das Infektionsrisiko kann es nicht sein – vor einem Landwirt am Feld allein in seinem Traktor braucht niemand Angst zu haben. Also: Weg mit den Asperrungen - und zwar schnell! Oder klar kommunizieren, woran es scheitert.