„Platz da“ für die Horner. Maximilian Köpf über die Flut an Absteigern in der Hauptgruppe Waldviertel.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 11. Juni 2014 (10:19)

Es ist geschafft. Der ASV Schrems bleibt Landesligist. Von derart schwierigen Situationen kann ein Verein auch profitieren. Den Grundstein dafür sollten die Granitstädter mit einer schonungsvollen, aber effektiven Transferpolitik und gezielter Vorbereitung legen.

Schrems bleibt also oben. In der Gebietsliga und der 1. Klasse konnte sich aber keiner unserer abstiegsgefährdeten Klubs aus seiner Situation befreien. So wurden dort aus bestenfalls drei Absteigern der Hauptgruppe Waldviertel durch den Abgang von Hartl Haus sogar acht.

In der Gebietsliga blieb das vorwöchige 9:3 der Heidenreichsteiner gegen Horns Amateure, denen nach dem 31. Mai plötzlich alle Wechselspieler des Profikaders abhanden gekommen waren, letztlich ohne Konsequenzen. Dass sich die „zweite Garnitur“ Horns regelmäßig mit guten Kampfmannschaften messen und daran reifen soll, ist nachvollziehbar. Dennoch war es ein Lehrbeispiel dafür, wie leicht Amateurteams von Bundesligisten Meisterschaften in der entscheidenden Phase verzerren können. Als Draufgabe wird jetzt die extra für Horn II aufgestockte Gebietsliga wieder auf 14 Klubs reduziert. Im Endeffekt muss also doch wieder Heidenreichstein dem Bundesliga-Ableger Platz machen. Dienst am Waldviertler Fußball ist das keiner.