Es braucht keine großen Namen. Bernd Dangl über die Transferpolitik des SV Waidhofen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 12. Juli 2017 (01:37)

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, hat auch der SV Waidhofen seinen angekündigten Neuzugang verpflichtet. Erik Takac ist in der Region noch gänzlich unbekannt, fiel in der vergangenen Saison in der II. burgenländischen Liga nicht gerade als Torjäger auf. Das mag aber nichts heißen. Neues Umfeld, neue Kollegen, neuer Spielstil. Da kann‘s schnell gehen und der neue Zehner wird zum Waidhofner Publikumsliebling – siehe Lukas Nechvatal, der in Waidhofen der Letzte dieser Sorte war.

Dass es auch anders gehen kann, ein bekannter Name allein noch keine Tore schießt, das musste der SVW in der Vorsaison schmerzlich feststellen, als Ex-Landesliga-Topscorer Robert Fekete nach wenigen Monaten als Flop verabschiedet wurde.

Trotz Fast-Abstiegs in der vergangenen Saison begibt sich Waidhofen nicht auf große Shoping-Tour, vertraut weiter auf die eigenen Youngsters. Gut so. Ein Daniel Meyer beispielsweise hat mit wichtigen Toren aufgezeigt. Ein Michael Mejta wurde erfolgreich vom Offensiv-Spieler zum Verteidiger umfunktioniert. Hinten nach warten bereits einige Kicker aus der vorjährigen U17-Landesliga-Truppe auf ihre Chance. Diese Spieler können nur Erfahrung sammeln, wenn ihnen vertraut wird. Die Voraussetzungen dafür passen schon einmal.