Ganz andere Töne vorm Start. Mathias Schuster über den Auftakt der beiden Waldviertler in der Landesliga.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 08. August 2018 (02:48)

Die Zwettler sind mit Prognosen vorsichtiger geworden. Nichts mit dem Abstieg zu tun haben, nur keine Kellerduelle, kein Zittern bis zur letzten Runde mehr. Nur so kann Entwicklung stattfinden, können die nachrückenden Talente mehr und mehr an die Kampfmannschaft heranrücken. Das Wort mit „M“ nimmt ohnehin schon lange keiner mehr in den Mund. Das tat man vor genau einem Jahr – Resultat bekannt.

Auch in Waidhofen betrachtet man die Situation realistisch. Vom achten bis zum letzten (!) Platz ist alles drin, erklärt der Trainer in einer ernüchternden Analyse. Das zeigt, wie angespannt die Personalsituation bei den Grün-Weißen wirklich ist. „Dann müssen eben die Jungen zeigen, was sie können“, spielt es in diesem Fall auch nicht, denn die sind für die große Aufgabe noch nicht bereit, meint man.

Jetzt mag man den Zwettlern noch eher als dem Derbykonkurrenten Tiefstapelei vorwerfen, immerhin hat man im Sommer gut gearbeitet, ist der erste Anzug einmal mehr aller Ehren wert. Dass große Erwartungen die Mannschaft in den vergangenen Jahren aber eher gehemmt als beflügelt haben, war an der Tabelle abzulesen. Also wagt man mit Bescheidenheit den nächsten Anlauf – vielleicht funktioniert es so.