Wohl der Stadt an erster Stelle. Über die an den neuen Bürgermeister gestellten Hoffnungen.

Von Michael Schwab. Erstellt am 09. Juni 2021 (04:08)

Alle Augen in Waidhofen sind jetzt auf einen 51-jährigen Quereinsteiger gerichtet: Josef Ramharter soll neuer Bürgermeister in Waidhofen werden.

Kritiker werfen ihm politische Unerfahrenheit und fehlende Verankerung in der Stadt vor, haben ihre Zweifel, ob er geeignet ist, den von Eunike Grahofer in die Stadt gebrachten frischen Kurs fortzusetzen.

Andererseits ist Ramharter so wie Grahofer nicht politisch vorbelastet, es gibt keine alten Animositäten, was ein Vorteil für einen sachlichen und konstruktiven Umgang mit der Opposition sein sollte. Für Waidhofen arbeiten, statt zu streiten, sollte das Credo sein. Dazu gehört auch, endlich die Probleme im Umgang mit der Verwaltung zu lösen. Grahofer hat hiermit begonnen, Ramharter muss diesen Weg fortsetzen.

Aufpassen muss er aufgrund seiner politischen Unerfahrenheit jedoch, sich nicht von gewissen Kräften vereinnahmen zu lassen, denen weniger das Wohl der Stadt, sondern mehr ihr eigenes am Herzen liegt.