Worten müssen Taten folgen. Über eine Chance für die Stadt Waidhofen.

Von Michael Schwab. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:43)

Die neue Waidhofner Bürgermeisterin hat ihre Ankündigung, schon vor der Wahl zu allen Fraktionen ihre Hand auszustrecken, in die Tat umgesetzt. Der beste Beweis dafür neben positiven Wortmeldungen seitens der Opposition ist das einstimmige Wahlergebnis, mit dem man nach anfänglichen Qualifikations-Zweifeln der FPÖ eher nicht gerechnet hatte.

Damit aus dem gegenseitigen Versprechen eines neuen Weges und Umgangs im Gemeinderat auch in der Praxis etwas wird, sind jetzt alle Beteiligten gefordert. Parteipolitische Spielchen mit dem Ziel, dem anderen eines auszuwischen, darf es ebenso nicht mehr geben wie niveaulose Beschimpfungen von Stadt- und Gemeinderäten. Kritik und abweichende Meinungen gehören zum demokratischen Prozess, sie sollten aber sachlich und nachvollziehbar artikuliert werden. Stadträte in dem Zusammenhang als „Esel“ zu bezeichnen, wie zuletzt geschehen, ist da nicht angebracht. Die Bürger wollen Taten sehen und kein Theater.