Nach Renovierung: Sebastiankapelle gesegnet. Dach und Fassade der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kapelle wurden um 154.000 Euro saniert. Pfarrer Kasimir Tyrka feierte 35-jähriges Priesterjubiläum. Von Nadja Gegenbauer

Von Nadja Gegenbauer. Erstellt am 21. Oktober 2018 (04:33)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Bei der Segnung des Kreuzes waren Karin Gruber, Florian Fraberger, Werner Kronsteiner, Sebastian Kreit, Fritz Kadernoschka, Anja und Sara Appeltauer, Kerstin Eschel, Kasimir Tyrka, Hermann Wistricil und Martina Diesner-Wais.
Nadja Gegenbauer

Die neu renovierte Sebastiankapelle wurde am Samstag gesegnet. In diesem Zuge wurde auch Pfarrer Kasimir Tyrka zum 60. Geburtstag und 35-jährigen Priesterjubiläum gratuliert. Von der Marktgemeinde Ludweis-Aigen bekam er ein Bild von der Pfarrkirche Aigen überreicht.

Im Anschluss an die heilige Messe wurde vor der Kirche das Turmkreuz gesegnet. Die Sebastiankapelle wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet und ist damit sogar 200 Jahre älter als der Stephansdom. Nach etlichen Anläufen, die Kapelle zu sanieren, beschloss die Gemeinde 2017, die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Finanzbedarf betrug 154.000 Euro. Den größten Teil übernahm die Gemeinde, die Renovierung wurde jedoch auch von der Sparkassen-Stiftung, der Niederösterreichischen Versicherung, der Firma Reissmüller, der Dachdeckerei Steiner und durch Förderungen des Landes und des Bundesdenkmalamtes unterstützt. Saniert wurde der besonders desolate Dachstuhl, zusätzlich kam es zu einer kompletten Außensanierung.

Fritz Kadernoschka betonte in seiner Ansprache, dass auch eine Innenbefundung gemacht worden war, bei der Wandmalereien entdeckt wurden.

Geschmückt wurde die Kapelle von Karin Gruber, für die musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Aigen.