Gemeindewettkampf per Rad. Bürger aus fünf Gemeinden sollen sich bei Events gegenseitig in möglichst großer Zahl per Rad besuchen.

Von Michael Schwab. Erstellt am 18. Mai 2019 (04:00)
Michael Schwab
Auftakt für den Gemeindewettkampf: Der Dietmannser Bürgermeister Harald Hofbauer, die Raabser Stadträtin Margit Auer, der Groß Sieghartser Bürgermeister Gerald Matzinger, die Göpfritzer Bürgermeisterin Silvia Riedl-Weixlbraun und der Ludweiser Bürgermeister Hermann Wistrcil.

Zu einem „Gemeindewettkampf“ treten die fünf entlang der „Seebsbachrunde“ gelegenen Gemeinden an: Bürger von Göpfritz/Wild, Groß Siegharts, Dietmanns, Ludweis-Aigen und Raabs sollen sich bei Veranstaltungen gegenseitig in möglichst großer Zahl per Rad besuchen.

Der Auftakt zum Wettkampf findet bei der offiziellen Eröffnung der 27,5 Kilometer langen Runde am 25. Mai statt. Die Seebsbachrunde führt von Schönfeld über Blumau und Oedt nach Ludweis und über Drösiedl, Diemschlag, Fistritz und Groß Siegharts zurück nach Schönfeld. „Die Route ist topografisch anspruchsvoller als die Thayarunde und ist daher ein guter Abstecher für sportlichere Radfahrer“, betont Bürgermeister Hermann Wistrcil.

"Wer am Ende die meisten gezählten Radfahrer vorweisen kann, hat gewonnen"

Die feierliche Eröffnung findet um 13 Uhr am Schlossplatz in Groß Siegharts statt, anschließend wird zur Sternfahrt nach Diemschlag zur Labstelle bei der Feuerwehr geladen. Dort werden von 13 bis 20 Uhr die eintreffenden Radfahrer aus den fünf Gemeinden gezählt.

Insgesamt gibt es bei fünf Veranstaltungen pro Gemeinde eine Zählung. „Die Regeln für den Wettkampf sehen so aus, dass die Gemeinde, in der eine Veranstaltung stattfindet, nicht mitzählt. Von den übrigen vier Veranstaltungen wird das schlechteste Resultat gestrichen, die besten drei Tage kommen in die Wertung und werden addiert. Wer am Ende die meisten gezählten Radfahrer vorweisen kann, hat gewonnen“, erläutert Wistrcil.

Die Verlierergemeinde bezahlt der Siegergemeinde einen Gutschein für ein 50-Liter-Fass Bier. „Es soll kein tierisch ernster Wettkampf sein. Vielmehr geht es darum, dass wir uns gegenseitig zum Radfahren anspornen“, betont Wistrcil. Die fünf Gemeinden planen, die Idee künftig auch auf die übrigen Themenradwege entlang der Thayarunde auszudehnen. In einem nächsten Schritt könnten dann die Themenregionen gegeneinander antreten.