Huskys vergiftet: Weißes Pulver auf Wurst als Hinweis. Regina Wendl und ihre neunjährige Tochter verstehen die Welt nicht mehr: Ihre beiden Siberian Huskys sind tot, offensichtlich vergiftet von einem unbekannten Täter. Vor allem das Mädchen trifft der Tod der geliebten Familienhunde hart. Regina Wendl fragt sich: „Wer tut so etwas?"

Von Red. Waidhofen. Erstellt am 09. Februar 2020 (14:39)
Die beiden Siberian Huskys von Regina Wendl wurden am Samstagabend vergiftet.
privat

Als Wendl am Samstagabend gegen 20 Uhr mit dem Hund ihrer Schwester, einem Welpen, eine Runde ins Freie ging, war im Zwinger ihrer Huskys noch alles in Ordnung.

„Meine Hunde sind immer draußen, sie haben einen Innen- und Außenbereich mit Auslauf im Zwinger. Sie waren noch quietschfidel“, erzählt die Hundehalterin im NÖN-Gespräch.

Nur eineinhalb Stunden später zeigte sich ein völlig anderes Bild. „Ich war um 21.30 Uhr noch einmal draußen, da war es völlig still. Ein Hund lag regungslos im Außenbereich, der zweite Hund ebenso regungslos im Innenbereich des Zwingers. Mir war klar, dass hier etwas Schreckliches passiert ist“, erinnert sich Wendl.

Sie rief sofort die Polizei und hütete sich davor, den Tatort zu betreten oder irgendetwas zu berühren, um keine Spuren zu verwischen oder zu riskieren, mit dem Gift in Berührung zu kommen.

Wurststück und Hunde werden untersucht

„Die Polizisten fanden neben dem Zwinger ein Stück Wurst mit weißen Pulver drauf, das sie beschlagnahmten, um es untersuchen zu lassen“, berichtet Wendl. Die toten Huskys wurden am Sonntag vom Amtstierarzt zur Untersuchung abgeholt.

„Wer macht so etwas?“ fragt sich Regina Wendl nun. Seit zehn Jahren lebe sie hier, noch nie habe es Probleme mit ihren Hunden gegeben. Noch mehr als sie selbst leidet ihre Tochter unter dem Tod der beiden neunjährigen Hunde.

„Es waren richtige Familienhunde. Meine Tochter und die Huskys waren praktisch gleich alt und sind miteinander aufgewachsen. Die Hunde haben mein Mädchen richtig einbezogen, daher ist es für sie besonders schwer. Sie versteht noch weniger als ich, warum jemand so etwas Grausames tut“, sagt Wendl.

Warnung an Hundebesitzer via Facebook, Bitte um sachdienliche Hinweise

Auf Facebook warnt sie nun andere Hundebesitzer in der Umgebung, auf ihre Vierbeiner Acht zu geben, falls der unbekannte Täter erneut zuschlagen sollte. Außerdem hofft sie, dass vielleicht jemand etwas Verdächtiges beobachtet haben könnte –¨das sollte dann der Polizei gemeldet werden, um beim Ausforschen des Täters zu helfen.