Landessieg: Pfaffenschlag hat die meisten E-Autos. 48 Prozent Elektroauto-Anteil beschert der Gemeinde den ersten Platz. Bezirk Gmünd mischt mit Moorbad Harbach vorne mit. Bezirk Horn ist unter den Top Ten.

Von Red. Waidhofen. Erstellt am 06. Juni 2019 (18:36)

Der „e-Mobilitätspreis“ wurde am Melker Wachauring vergeben: Pfaffenschlag holte mit einem Anteil von 48 Prozent bei Neuanmeldungen von E-Autos den Landessieg.

Den Preis vergibt das Umwelt-Gemeinde-Service, das unter anderem auch Gemeinden in Sachen ökologische Mobilität berät. Den höchsten Anteil an E-Autos im Vergleich zu allen Pkw-Neuzulassungen hat Pfaffenschlag: Die Gemeinde ist nicht nur Bezirkssieger, sondern auch Landessieger. An der Spitze der Bezirkssieger im Land NÖ stehen Breitenstein (Bezirk Neunkirchen) mit 33,33 Prozent (Platz zwei) und Moorbad Harbach (Bezirk Gmünd) mit 26,09 Prozent (Platz drei). Der Bezirk Horn zählt mit Röhrenbach und 14,29 Prozent zu den Top Ten. Schlusslicht ist mit fünf Prozent Leitzersdorf im Weinviertel (Bezirk Korneuburg).

"Wichtiger Beitrag gegen die Klimakrise"

„Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise“, ergänzt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. Die CO2-Emissionen seien dank heimischen erneuerbaren Stroms gering, auch der Fahrzeuglärm halte sich in Grenzen. Die Versorgungssicherheit des vor Ort erzeugten Wind- und Photovoltaikstroms werde zudem gewährleistet.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf gratulierte persönlich. „Niederösterreich ist Pionier, was die E-Mobilität betrifft“, spricht er von 6.900 Elektroautos. Die Tendenz steige. 2030 sollen mehr als 50 Prozent der Neuzulassungen E-Autos sein. „Das ist ein ambitioniertes Ziel, das wir im neuen Klima- und Energiefahrplan 2030 niedergeschrieben haben. Die blau-gelben Gemeinden zeigen bereits jetzt vor, dass es geht.“