Reaktionen der Politik zum Eislaufplatz Waidhofen

Kurz vor dem Jahreswechsel entbrannte in sozialen Medien eine Diskussion über den 2013 geschlossenen Eislaufplatz in Waidhofen. Nun startete die Sozialistische Jugend eine Petition auf openpetition.eu für die Wiedererrichtung eines Eislaufplatzes in der Bezirkshauptstadt. Das Interesse ist groß: schon am ersten Tag, dem 1. Jänner, wurden bis zum Abend 470 Unterstützer gezählt (Stand 22.45 Uhr). 232 davon stammen direkt aus Waidhofen.

Erstellt am 05. Januar 2022 | 03:35
Lesezeit: 1 Min
Eislaufen Symbolbild
Symbolbild
Foto: Symbolbild

„Waidhofen kann nicht alleine zahlen“

„Grundsätzlich ist ein Eislaufplatz eine gute Idee. Es gab dazu zu meiner Zeit als Vizebürgermeister ein fertiges Konzept, wo in Kooperation mit dem Einkaufszentrum Thayapark ein Eislaufplatz hätte realisiert werden sollen. Leider wurde daraus nichts. Am alten Standort ist nichts mehr da, man muss sich Gedanken machen, wie man das finanziert. Es kann nicht sein, dass die Stadtgemeinde Waidhofen alles alleine zahlt, wenn der Eislaufplatz doch von Bürgern aus allen Gemeinden des Bezirks genutzt wird. Wenn es ein gemeinsames Projekt über die Kleinregion gibt, dann bin ich dafür. In der Zwischenzeit sollte man aber alles daransetzen, den Zwettler Eislaufplatz zu erhalten, z.B. durch kostenlosen Transport für Kinder dorthin.“

GOTTFRIED WALHÄUSL

Anzeige

FPÖ-Stadtrat

„Finde Engagement gut“

„Ich persönlich finde es gut, dass Georg Schlager diese Petition gestartet hat. Ich habe sie selber schon unterzeichnet, weil es mir persönlich wichtig ist, dass in Waidhofen ein zusätzliches Freizeitangebot geschaffen wird. Das Thema Eislaufplatz sollte dieses Jahr im Gemeinderat forciert werden, am besten fraktionsübergreifend in Form einer eigenen Arbeitsgruppe, die sich damit auseinandersetzt, wie man das umsetzen könnte. Der alte Standort wird es wohl nicht mehr werden, da wird man eine Alternative suchen müssen.“

Patrik Neuwirth

SPÖ-Gemeinderat