Zwei Hektar für Siedlung in Gastern. Marktgemeinde Gastern will nördlich des Ortes neues Bauland schaffen. Kultur- und wasserbautechnisches Gutachten ist nächster Schritt.

Von Michael Schwab. Erstellt am 10. Oktober 2020 (06:07)
Vizebürgermeister Rainer Winkelbauer, Bürgermeister Roland Datler und der geschäftsführende Gemeinderat Michael Meier vor der rund zwei Hektar großen Fläche, wo ein neues Siedlungsgebiet entstehen soll.
Schwab

Ein neues Siedlungsgebiet will die Marktgemeinde Gastern nördlich des Ortes schaffen.

Rund zwei Hektar umfasst das angedachte Areal, dass sich hinter dem Hochwasserschutzbecken am Ortseingang Richtung Nordosten grob parallel zur Kautzener Straße erstreckt.

Umwidmung in zwei Etappen

Aufgrund der aktuellen Flächenwidmungsvorgaben müsse das Areal in zwei Schritten zu je einem Hektar erschlossen werden, erklärte Bürgermeister Roland Datler in der Gemeinderatssitzung: „Wir haben dann einen Hektar für drei Jahre, danach können wir bei Bedarf den zweiten Hektar in Angriff nehmen“.

Allerdings sollte es möglich sein, gleich das ganze Vorhaben „aufs Tablett“ zu bringen, um langfristiger planen zu können, aber man müsse sich eben für die ersten drei Jahre auf den ersten Abschnitt konzentrieren. Die Erschließung soll von der Kautzener Straße, die von Gastern Richtung Weissenbach führt, erfolgen.

Die nötigen Grundstücke sind verfügbar, lediglich im unteren Bereich gibt es noch eine Fläche, die noch nicht im Eigentum der Gemeinde steht. Hier soll mit dem Eigentümer noch einmal verhandelt werden – zwingend notwendig ist die Fläche für die Realisierung jedoch nicht.

Als nächster Schritt sind ein kultur- und wasserbautechnisches Gutachten und eine Höhenvermessung erforderlich.