Neue Dienstzeiten für Bauhof-Mitarbeiter. Gemeinderat | Am Raabser Bauhof gibt es künftig von April bis September „lange“ und „kurze“ Wochen. Alle Mitarbeiter waren dafür.

Erstellt am 09. Juli 2014 (00:01)

RAABS / Anliegen der Personalvertretung, Hochwasserschutz und die Prüfung der Gemeinde- und Thayatal-Vitalbad-Finanzen standen im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung vom 3. Juli.

Der Prüfungsausschuss führte seine quartalsmäßig vorgeschriebene Prüfung durch. Ausschussvorsitzender Ernst Zach (SPÖ) verlas den Bericht, in welchem es unter anderem um Fragen der Haushaltsüberwachung ging. Außerdem wurde der Jahresabschluss 2012 der Wellnessoase Thayatal Raabs GmbH durchgesehen, welche das Thayatal Vitalbad betreibt. Der Bürgermeister konnte alle Fragen zur Zufriedenheit der Mandatare beantworten, der Bericht wurde von den Gemeinderäten zur Kenntnis genommen.

Neue Dienstzeiten „getestet“

Die Personalvertretung hat im Namen der Mitarbeiter des Bauhofes um die Einführung einer „langen“ und einer „kurzen“ Woche für den Zeitraum April bis September angesucht. Da nach einem seit einigen Wochen durch Bürgermeister Rudolf Mayer genehmigten „Pilotversuch“, in welchem die neuen Dienstzeiten „getestet“ wurden, alle Mitarbeiter des Bauhofes der Neuregelung schriftlich zugestimmt haben, hat der Gemeinderat die neuen Arbeitszeiten beschlossen. Die Regelung gilt nicht für die Angestellten des Büros und auch nicht für die Klärwärter.

Der einzige nicht einstimmig beschlossene Tagesordnungspunkt der Sitzung behandelte die Vermietung des ehemaligen Hilfswerkbüros im Gemeindeamt. Die Niederösterreichische Versicherung wird das Büro in Zukunft vor allem für Beratungstätigkeiten nutzen. Für die Sanierung des 26 m großen Büros bezahlt die Versicherung 20.000 Euro, alle Arbeitsleistungen wurden an Firmen der Region vergeben. Vizebürgermeister Leo Witzmann (ÖVP) enthielt sich bei diesem Tagesordnungspunkt der Stimme.

Weiters wurden in der Sitzung Statikerleistungen, unter anderem für die Errichtung der Wehranlage und die Sanierung der Ufermauern unterhalb der Wehranlage, beschlossen. Die Harrer & Harrer ZT - GmbH in Krems übernimmt die Aufgabe zum Preis von 16.500 Euro.

Bei der Sitzung waren Stadtrat Johann Pamperl und die Gemeinderäte Ulrike Haslinger, Alfred Breunhölder, Christian Dunkler (alle ÖVP) sowie Gemeinderat Wolfgang Trimmel (SPÖ) entschuldigt.