Noch nicht fix: Stadt könnte Postbasis-Standort werden

Als möglicher Standort für eine Postbasis ist die Stadtgemeinde Waidhofen im Gespräch. Aufgrund des steigenden Paketaufkommmens baut die Post österreichweit ihr Logistikinfrastruktur aus - konkret sollen 20 Postbasen ausgebaut und weitere 20 Standorte neu errichtet werden.

Erstellt am 04. Februar 2021 | 18:57
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Foto: APA (Symbolbild)

Einer dieser neu zu errichtenden Standorte ist laut Pressesprecher Markus Leitgeb in Waidhofen geplant. „Derzeit sind wir auf der Suche nach einem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem wir ein 1.700 Quadratmeter großes Gebäude errichten wollen", sagt Leitgeb.

Errichtet werden soll diese Basis nicht von der Post direkt, sondern von Investoren, nach denen gerade die Suche läuft. Mit der neuen Postbasis sollen 40 neue Stellen für Brief- und Paketzusteller entstehen. „Im Idealfall können wir die neue Postbasis noch dieses Jahr vor der Hochsaison zu Weihnachten in Betrieb nehmen, spätestens aber 2022", kündigt Leitgeb an.

Die Postbasis ist die letzte Station für Postsendungen und Pakete, bevor sie von den Zustellern zu den Empfängern ausgeliefert werden. „Die Sendungen laufen dort bereits sortiert ein und werden dann in die Zustellfahrzeuge verladen", erklärt Leitgeb.

Die Waidhofner Bürgermeisterin Eunike Grahofer bestätigt, dass es ein erstes Gespräch gegeben habe. Es sei aber noch nicht fix, ob die Wahl letztendlich wirklich auf Waidhofen falle, den gesucht sei ein Standort im oberen Waldviertel. Neben Waidhofen könnten sich theoretisch auch Vitis oder Schrems als verkehrsgünstig gelegene Standorte anbieten - die Entscheidung soll bei den Investoren liegen.

In Waidhofen ist man jedenfalls vorbereitet: „Wir haben entsprechende Betriebsgrundstücke, anbieten würde sich da beispielsweise unser Betriebsgebiet Nord-West", sagt Grahofer. Falle die Wahl auf Waidhofen, sei man in der Lage, ein Angebot zu machen.