Unerwartete Probleme bei Löschteichsanierung

Erstellt am 18. Mai 2022 | 04:06
Lesezeit: 2 Min
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Feuerwehrkommandant Christof Diesner und Ortsvorsteher Thomas Panagl beim Löschteich, der derzeit saniert wird.
Foto: Gerald Muthsam
Mauern mussten komplett abgerissen werden, weil Grundplatte in Nonndorf zu schwach ist.
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Nicht wie geplant verläuft die Löschteichsanierung in Nonndorf. Ursprünglich wollte man nur die Krone erneuern. Die Witterung und der Übergang zur Wasseroberfläche haben den Beton am oberen Rand zersetzt. Darum wurde auch zuerst nur dieser Teil abgetragen und die Krone sollte mit einer Schalung auf die alte Mauer wieder aufgemauert werden.

Bei genauer Besichtigung stellte sich heraus, dass die Grundplatte mit rund fünf Zentimeter Stärke zu schwach für eine Schalung gewesen wäre. Damit diese mit Streben abgestützt werden könnte, hätte man die Bodenplatte entlang der Mauern mit einem drei Meter breiten und 25 Zentimeter hohen Fundament verstärken müssen.

„Das wäre eine Wahnsinn gewesen, wir hätten die doppelte Menge Beton gebraucht, nur um die Schalung zu stabilisieren“, erklärt Bürgermeister Christian Drucker. „Darum haben wir entschieden, auch den Rest der Mauern abzutragen und mit einer doppelwandigen Schalung neu aufzubauen.“ Der Baumeister sei froh über diese Lösung gewesen, da die alten Mauern noch dazu schräg waren, und man hätte auch schräg die Schalung aufsetzen müssen. Das wäre sehr kompliziert bei den Ecken gewesen.

Die Löschteichsanierung wurde schon im März des Vorjahres beschlossen. Aufgrund von Lieferproblemen haben sich die Arbeiten verschoben. Die geplanten ursprünglichen Kosten lagen bei 42.516 Euro. Diese werden jetzt wesentlich höher ausfallen. Der Neubau der Mauern sei aber günstiger als die Variante mit der Verstärkung des Fundaments. Die Arbeiten werden vom Lagerhaus Gmünd durchgeführt. Auch das Geländer wird erneuert.

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