Elektro-Bittermann feierte 30-jähriges Firmenjubiläum. Familie stand stets hinter dem Betrieb. Bürgermeister Willibald Pollak lobte Arbeit der Firma beim Umbau des Gemeindeamtes.

Von René Denk. Erstellt am 16. Juni 2017 (04:40)
René Denk
Viele geladene Gäste fanden sich bei der Jubiläumsfeier zu 30 Jahren Elektro Bittermann ein. Im Bild: Michael Hofer (EP Austria), Bundesratsabgeordneter Eduard Köck, Wilma und Karl Bittermann, Georg Dobrovolny, Bürgermeister Willibald Pollak, Chefin Adelheid Dobrovolny-Bittermann, Sebastian und Harald Dobrovolny, Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Dietmar Schimmel, Bezirksinnungsmeister Wolfgang Stark und Mitarbeiter Mario Friedl.

„30 Jahre sind eine schöne Zeit, fast zwei Drittel meines Berufslebens“, betonte Senior-Chef Karl Bittermann bei der Jubiläumsfeier des Familienbetriebes Elektro-Bittermann, die am 7. Juni auf dem Betriebsgelände stattfand.

1986 legte er seine Konzessionsprüfung ab und machte sich bald darauf selbstständig. Am 1. April 1996 wurde mit dem Bau des Firmengebäudes in Pfaffenschlag begonnen. Nach einem schweren Bandscheibenvorfall wurde der neue Firmensitz am 1. Dezember 2000 eröffnet.

Bittermann zeigte sich sehr glücklich, dass Tochter Adelheid Dobrovolny-Bittermann im Vorjahr den Betrieb übernommen hat und ihn weiterführt. „Bei und wird die Familie immer hochgehalten“, sagte Bittermann stolz. Adelheid Dobrovolny-Bittermann freute sich, zwei Mitarbeiter auszeichnen zu können. Mit dabei auch ihre Mutter Wilma Bittermann für 30 Jahre im Betrieb, die immer der gute Geist der Firma war und nach wie vor ist. Weiters wurde Mario Friedl für 15 Jahre im Betrieb gewürdigt.

Nur mit Unterstützung der Familie möglich

Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Dietmar Schimmel betonte, dass man ein 30-jähriges Firmenjubiläum nur feiern kann, wenn man den Beruf auch lebt und die Unterstützung der Familie hat. „Das ist bei euch vorbildlich abgelaufen. Es ist wichtig, dass die Familie hinter einem Unternehmer steht“, hob er hervor. Der Betrieb sei neben fachlichem und praktischem Know-How vor allem für seine Handschlagsqualität und seine Verlässlichkeit bekannt, dies sei, „was euch zusätzlich noch besonders auszeichnet“, so Schimmel, der auch von der Wirtschaftskammer eine Auszeichnung zum Jubiläum überreichte.

Bundesratsabgeordneter Eduard Köck beglückwünschte Bittermann zu seiner damaligen Entscheidung, sich selbstständig zu machen. „Wir haben leider zuwenige, die das Risiko eingehen. Danke, dass du damals diesen Schritt gegangen bist“, lobte Köck. Bürgermeister Willibald Pollak betonte, dass Karl Bittermann auch schon über 30 Jahre verheiratet sei, und dass dies ebenso bestens funktioniert hat. Beim Umbau des Gemeindeamtes hat Pollak einmal mehr gesehen, wie wichtig es ist, dass eine Firma das macht, was zu machen ist und nicht nur ausschließlich das, was in einer Ausschreibung steht und vielleicht Mehrarbeiten teuer nachverrechnet. Elektrotechnik-Bezirksinnungsmeister Wolfgang Stark freute es, einem „sehr fairen Mitstreiter, Partner und Kollegen“ zum Jubiläum gratulieren zu dürfen.