Sporthaus für alle Vereine. Ehemaliges Sporthaus kann künftig von allen Vereinen der Gemeinde genützt werden. WAV baut Startwohnungen.

Von René Denk. Erstellt am 16. September 2014 (10:03)
ROSS GERHARTS | Die Dorfgemeinschaft Groß Gerharts unternahm am 6. und 7. September eine zweitägige Radtour entlang des Schubert-Radwegs von Traismauer nach Langenlebarn. Dabei legten die 14 Teilnehmer der Tour bei bestem Wetter insgesamt rund 130 Kilometer zurück. Im Bild die Teilnehmer mit ihren Fahrrädern: Gerhard und Gitti Hauer, Christa und Hans Böhm, Margit und Johann Sauer, Sissi und Günther Hauer, Elisabeth und Ernst Praschinger, Maria und Andreas Loidolt, Helene Gegenbauer und Franz Müllner.
NOEN, privat

Richtungsweisende Themen wurden bei der Gemeinderatssitzung beschlossen. Für das Projekt „Junges Wohnen“ in Pfaffenschlag soll eine Wohnhausanlage mit sechs Wohnungen durch die Siedlungsgenossenschaft Waldviertel (WAV) im Oberort von Pfaffenschlag in der Bachstraße errichtet werden. Es wurde eine Baurechtoptionserklärung beschlossen, der der Siedlungsgenossenschaft die Planungssicherheit gibt, somit kann diese jetzt mit den Planungsarbeiten beginnen.

Bis Ende 2015 muss die WAV mit den Bauarbeiten beginnen, geschieht das, bleibt der Vertrag 50 Jahre lang aufrecht. Im Anschluss kann die WAV den Grund um einen symbolischen Euro pro Quadratmeter kaufen.

Die Amtshaussanierung stellt ein weiteres Projekt in der näheren Zukunft dar. Nachdem das Amtshaus vor 30 Jahren von der Waidhofner Firma Reissmüller geplant worden war, wurde die Planung jetzt auch an die Firma vergeben. Dabei sollen grob die Kosten und Bauplanungen festgestellt werden. Das Gemeindeamt soll einen Barriere-freien Zugang bekommen. Weiters soll vor allem auf energietechnische Verbesserungen Wert gelegt werden, wie durch Wärmedämmung, neue Fenster und ähnliche Maßnahmen.

Die Nachnutzung des alten Sporthauses stand ebenso auf dem Programm: Nachdem in Pfaffenschlag die Nachfrage nach einem Jugendraum schon länger ein Thema ist, soll ein Teil des alten Sporthauses für diesen verwendet werden. Weiters soll eine Art Lager für Veranstaltungsequipment der Vereine und der Feuerwehr entstehen. Die Umbauten sollen nicht zu aufwändig passieren - der Kostenvoranschlag für eine schlüsselfertige Lösung ohne Eigenleistungen liegt bei 23.000 Euro. Die Hälfte der Kosten sind dabei aber in Form von freiwilliger Arbeitszeit gerechnet.

Den einzigen nicht einstimmigen Tagesordnungspunkt stellte das Subventionsansuchen des Vereins Waldviertler Streunerkatzen dar. Die Gemeinde hatte in letzter Zeit vor allem ein größeres Problem mit Streunern in der Katastralgemeinde Eisenreichs. Der Verein kümmerte sich um die Kastration und Vermittlung von 13 Jungkatzen und kam selbst für die Kosten auf. Die Höhe der Kosten beliefen sich auf zirka 1.000 Euro, die Gemeinde vergab eine einmalige Subvention in Höhe von 200 Euro. ÖVP-Gemeinderat Stephan Lauscher stimmte gegen die Subvention.

Bei der Sitzung entschuldigt waren Geschäftsführender Gemeinderat Werner Stark (ÖVP) und Gemeinderat Gottfried Waldhäusl (FPÖ).