Van der Bellen: „Das dauert halt alles“. Nicht nur E-Auto-Fuhrpark der W.E.B war van der Bellen sympathisch.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 11. September 2019 (04:33)
Karin Widhalm
Bundespräsident Alexander van der Bellen fand den Weg nach Pfaffenschlag, um die Festrede beim Jubiläumsfest zu halten.

„Wir sind die erste Generation, die spürt, dass sich etwas ändert und wir sind die letzte Generation, die noch Entscheidendes ändern kann.“ Das sagte Bundespräsident Alexander van der Bellen bei seinem Besuch anlässlich des W.E.B-Jubiläums.

Das Unternehmen habe 1994 die Zeichen der Zeit erkannt, auch mit ihr könne der Ausstieg aus Kohle, dann Öl, dann Gas gelingen. „Und das tut W.E.B auf äußerst ansprechende Weise“, schmunzelte der Bundespräsident vor dem Bürogebäude, das erst am Samstag eröffnet wurde.

"Das wäre vor 25 Jahren undenkbar gewesen"

Er lobte den Fuhrpark, der ausschließlich elektrisch betrieben wird. „Die Hofburg muss noch daran arbeiten“, lächelte van der Bellen. „Das dauert halt alles.“ Dass ein Werk im Waldviertel nahe der tschechischen Grenze entstehen konnte, setze Bedingungen voraus, etwa Internetverbindung mit Glasfaser.

Ihr Kraftwerk in Kanada könne so „beobachtet, betrieben und kontrolliert werden“. „Das wäre vor 25 Jahren undenkbar gewesen“, sagte der Bundespräsident. „Ich bin optimistisch, dass wir das schaffen werden. Rechtzeitig“, sprach er noch mal den Klimawandel an. 

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