Bestes Ergebnis der W.E.B.-Geschichte. Umsatz konnte trotz eines schwachen Windjahres um 12 Prozent gesteigert werden. Gewinn je Aktie beträgt 25 Euro.

Erstellt am 14. Mai 2015 (07:05)
NOEN, Eric Krügl
Ganz schön auf die Hörner genommen hat die W.E.B die gesamte Windbranche 2014 und fuhr trotz schlechter Windsituation ein Rekordergebnis ein. Im Bild: Finanzvorstand Michael Trcka, Vorstandsvorsitzender Andreas Dangl und Technik-Vorstand Frank Dumeier.

Ein neues Rekordergebnis verzeichnet die W.E.B Windenergie AG für das schwächere Windjahr 2014: Der Waldviertler Windkraftpionier erzielte 54 Millionen Euro Umsatz, was eine zwölfprozentige Steigerung und das beste Ergebnis in der Geschichte der W.E.B bedeutet.

„Unser Wachstumskurs macht sich voll bezahlt“, freut sich Finanzvorstand Michael Trcka. „Gerade unsere jüngsten Anlagen haben dank ihrer größeren Kapazität einen wichtigen Ergebnisbeitrag geleistet. Damit ist es gelungen, trotz einer relativ geringeren Windmenge unsere Erzeugung um über zehn Prozent und unseren Umsatz um gut zwölf Prozent zu steigern“, erklärt Trcka. Was die neuen Anlagen wirklich zu leisten imstande sind, sieht man jetzt im laufenden Jahr, in dem die Windsituation bisher sehr gut ist: Nach nur vier Monaten liegt die W.E.B bei der Erzeugung bereits um 11,4 Prozent über ihren Planzahlen.

Auch die Aktionäre profitieren vom Erfolg

Der Rekord-Jahresabschluss wirkt sich auch auf die Aktionäre aus. So stieg der Gewinn je Aktie von 21,70 Euro auf 25 Euro. Weiters kündigt der W.E.B-Vorstand an, bei der heurigen Hauptversammlung eine Dividende von 15 Euro je Aktie vorzuschlagen.

Nachdem der Wachstumskurs ein Garant dafür war, nicht im Trend der Windbranche zu liegen, der wetterbedingt 2014 ziemlich arg zugesetzt wurde, setzt man auch wieder auf diesen, meint auch Technik-Vorstand Frank Dumeier: „Wir haben bereits neue Anlagen für fast 100 Megawatt Produktionskapazität in Bestellung und wollen diese bis Ende 2016 auch in den Boden bringen.“

Ausgebaut werde in den W.E.B-Kernmärkten Österreich, Deutschland, Frankreich und Kanada.

Gründer und Vorstandsvorsitzender Andreas Dangl sieht das Erfolgsrezept der W.E.B in der Vision, eine führende Rolle bei der Energiewende zu spielen: „Unser Blick ist scharf in die Energiezukunft gerichtet, um neue Chancen für die W.E.B frühzeitig zu erkennen.“

Nach der Elektromobilität sei nun die Stromspeicherthematik die nächste große Herausforderung für die Strombranche, so Dangl.