160 Reflektoren für den Wildschutz. Straßenmeisterei und Jäger montierten auf 2,5 Kilometer die Reflektoren.

Erstellt am 27. September 2017 (05:38)
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Pommersdorfer Jäger und Arbeiter der Straßenmeisterei Raabs befestigten die Reflektoren, im Bild Harald Weber, Erwin Mistelbauer, Günther Liebhart und Ernst Fröhlich.

Die Pommersdorfer und Liebnitzer Jäger montierten gemeinsam mit der Straßenmeisterei Raabs auf 2,5 Kilometer 160 Wildwarnreflektoren, um die Erhöhung der Verkehrssicherheit zu gewährleisten und zum aktiven Wildtierschutz beizutragen.

Auch die Wartung und Überprüfung der Schutzmaßnahmen werden vom Straßendienst und von der Jägerschaft gemeinsam übernommen. Die Jäger sind auch für eine Dokumentation des laufenden Wildunfallgeschehens verantwortlich.

Die ersten Praxisversuche mit unterschiedlichen Präventionsmaßnahmen wurden bereits 2009 in Jagdrevieren mit hohen Wildunfallzahlen durchgeführt. Der kontrollierte und überwachte Einsatz technischer Präventionsmaßnahmen führte zu umfangreichen Erkenntnissen. Im Vergleich zu Verkehrswegen ohne Maßnahmen wurde eine deutliche Reduktion der Wildunfälle festgestellt: Es gab bis zu 70 Prozent weniger Unfälle mit Rehwild und deutlich weniger Unfälle mit Feldhasen und anderen Wildtieren. „Die Reflektoren sind jedoch kein Freifahrtschein für Vollgas. Sie helfen nur bei Dunkelheit und guter Sicht“, warnt Jagdpächter Harald Weber davor, sich nur auf die Reflektoren zu verlassen.