Junge Uni: Bunte Welt wurde gemeinsam erforscht

Erstellt am 18. August 2022 | 05:20
Lesezeit: 2 Min
Bunte Uni
Christian Hanus (Universität für Weiterbildung), Jakub Novak (Tschechische Botschaft), Ladislav Seidl (Leiter Kulturabteilung Kreis Vysocina), Bürgermeister Rudolf Mayer, Kreisrat Jan Břížďala, Philipp Lesiak (Ludwig Boltzmann Institut Außenstelle Raabs), Bürgermeister Rudolf Mayer, Kreishauptmann Vitozlav Schrek, Bundesrat Eduard Köck, Johannes Tüchler (BH Waidhofen), Tereza Scerbanova, Hana Happl und Hana Docekalova mit den Jungstudenten Samuel Matejka und Sofie Handl.
Foto: Michael Schwab
Themen in Raabs waren Krieg, Satelliten, Internet, Chemie, Biologie und Medizin bis zur Klimaforschung und der Bedeutung von Farben.
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Eine Woche Hochschulluft schnuppern – das konnten die Teilnehmer der „Jungen Uni Waldviertel“ vom 7. bis 12. August in Raabs.

Teilnehmen konnten Kinder von elf bis 14 Jahren aus Österreich und Tschechien. Heuer stand die „Junge Uni“ unter dem Motto „Meine bunte Welt“. Vormittags besuchten die Jungstudenten Vorlesungen, die von Universitätsprofessoren gehalten wurden.

Nachmittags folgte der praktische Teil mit vielen Workshops, um das in der Theorie Gelernte in der Praxis zu verfestigen. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Das Programm erstreckte sich vom Thema Krieg über das Potential von „Cubesats“ (Satelliten in Schuhschachtel-Größe), Gefahren im Internet, Chemie, Biologie und Medizin bis zur Klimaforschung und der Bedeutung von Farben.

Bunte Uni
Höhepunkt der Abschlussfeier: Die Sponsionshüte fliegen in die Luft.
Foto: Michael Schwab

Bei der „Jungen Uni“ geht es neben dem Lernen und Forschen aber auch um ein Thema, das in einem vereinten Europa nach wie vor aktuell ist – den Abbau von Grenzen im Kopf, die nach wie vor existieren, selbst wenn die physischen Grenzbalken längst gefallen sind. „Ihr Jungen lebt hier vor, was wir in unserer Generation verbockt haben“, brachte es Bürgermeister Rudolf Mayer auf den Punkt.

Der südböhmische Kreishauptmann Vitozlav Schrek zeigte sich erfreut über die Bereitschaft der jungen Leute, sich mit Bildung zu befassen: „Das Forschen, die Suche nach der Wahrheit sind Dinge, die euch später im Leben etwas bringen werden. Ich hoffe, die junge Uni war für euch eine Anregung, euch mit bestimmten Wissensbereichen auseinanderzusetzen“, hob Schrek hervor.

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