Wohnbaupreis für WAV. Einen Anerkennungspreis für eine innovative Wohnhausanlage erhielt die Siedlungsgenossenschaft „Waldviertel“ (WAV) für „Junges Wohnen“ in Peygarten-Ottenstein.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. Januar 2020 (09:15)
Bei der Verleihung des Wohnbaupreises: Horst Rosenbusch (WAV), Architekt Reinhard Litschauer, Direktor Hubert Mayrhofer (WAV), Landesbaudirektor Walter Steinacker und Juryvorsitzender Architekt Gerhard Macho (1. Reihe); sowie Geschäftsleiterin Hermine Hummel, Landesgruppenobmann-Stellvertreter Wilhelm Gelb, Bürgermeister Gerhard Wandl, Landesgruppenobmann Direktor Manfred Damberger, Landesrat Martin Eichtinger, und Alfred Graf (Präsident NÖ Verein zur Verleihung des Wohnbaupreises).
WAV

Mit einem Anerkennungspreis wurde eine innovative Wohnhausanlage der Siedlungsgenossenschaft „Waldviertel“ (WAV) für „Junges Wohnen“ in Peygarten-Ottenstein beim Niederösterreichischen Wohnbaupreis 2019 gewürdigt.

Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt vom Ansatz, „Junges Wohnen“ mit 60 m in Form eines zweigeschoßigen Reihenhauses zu lösen. Die offenen Räume erzeugen trotz der geringen Wohnfläche ein großzügiges Raumerlebnis.

Geplant wurde der Bau mit 24 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von 1.408 m von der Architekt Litschauer ZT GmbH/Architekt Friedreich ZT GmbH in Karlstein. „Es freut mich sehr, dass wir gerade beim zukunftsorientierten Jungen Wohnen diesen Preis erhalten haben, zumal sich hier Architektur und Funktion ideal verbunden haben“, zeigt sich WAV-Direktor Manfred Damberger stolz.

Auch Architekt Reinhard Litschauer freut sich über die Auszeichnung: „Für mich ist es der erste derartige Preis in den elf Jahren, die ich im Unternehmen bin.“

Bei der Beurteilung der eingereichten Projekte spielten die Kriterien Architektur, Ökologie und Soziologie eine wesentliche Rolle. Auch der Aspekt des leistbaren Wohnens war ein gewichtiger Faktor für die Fachjury.