Freiwillige Feuerwehr neu gerüstet. FF Rabesreith ersetzte das 27 Jahre alte Kleinlöschfahrzeug durch ein neues Hilfeleistungsfahrzeug 1. Gesamtkosten von 110.000 Euro werden aufgeteilt.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 26. Juni 2019 (04:00)
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Kurt Liball, Hermann Waitz, Franz Gererstorfer, Franz Waitz, Manfred Damberger, Doris Kreppenhofer, Karin Waitz, Rudolf Mayer, Andreas Waitz, Franz Fischer, Reinhard Göd, Karl Czudly, Franz Bauer, Reinhard Danzinger, Ernst Zach, Erwin Silberbauer und Josef Reischl bei der Fahrzeugsegnung.

Über ein neues Hilfeleistungsfahrzeug 1 freut sich die Freiwillige Feuerwehr Rabesreith. Am 23. Juni wurde dieses feierlich gesegnet.

Exakt an dem Tag vor 27 Jahren wurde das vorherige Fahrzeug angemeldet. Ständige Mängel an dem alten Mercedes 310 waren der Grund für die Neuanschaffung. Dabei ist man der Marke treu geblieben. Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Sprinter mit einem Aufbau der Firma Rosenbauer und der nötigen Pflichtbeladung.

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Die Geehrten: Hermann Waitz, Andreas Waitz und Harald Gererstorfer.

Teile der bisherigen Ausrüstung konnten dafür übernommen werden, andere, wie der Notstromerzeuger, wurden neu angekauft. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 110.000 Euro, wovon der Landesfeuerwehrverband mit 40.000 Euro fördert, den Rest tragen je zur Hälfte die Gemeinde Raabs und die FF Rabesreith. Eine Anschaffung dieser Größenordnung ist für eine kleine Feuerwehr natürlich nicht alltäglich, darum wurde eine Arbeitsgruppe dafür gegründet.

"Haben oftmals mit der Gemeinde die Finanzierung besprochen"

„Wir haben viele Fahrzeuge besichtigt und oftmals mit der Gemeinde die Finanzierung besprochen“, erzählte Kommandant Andreas Waitz. Bürgermeister Rudolf Mayer sprach von einem angenehmen Tag, an dem man Endergebnisse präsentieren könne. Er lobte das Miteinander bei der Entscheidungsfindung, denn wenn viele eingebunden seien, fördere dies die Gemeinschaft.Das solle auch Vorbild für andere Bereiche sein, wie etwa in der Politik.

Abschnittsfeuerwehrkommandant Kurt Liball sieht in dem neuen Fahrzeug die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft und Motivation für die Mannschaft bzw. neuer Mitglieder.
Bezirksfeuerwehrkommandant Manfred Damberger wies auf die Kritiker solcher Anschaffungen hin, die jedoch im Ernstfall froh seien, wenn es die nötige Hilfe gäbe.
Im Zuge der Feierlichkeiten wurde Hermann Waitz für 60-jährige verdienstvolle Tätigkeit geehrt. Andreas Waitz erhielt das Verdienstzeichen 2. Klasse in Silber und Harald Gererstorfer das Verdienstzeichen 3. Klasse in Bronze.

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