Altar in Karlstein strahlt in neuem Glanz. Mehr als 250 private Arbeitsstunden plus jene der Baufirma wurden für die Dreifaltigkeitskirche aufgebracht.

Von Julia Fröhlich. Erstellt am 04. Juli 2020 (04:54)
Große Freude über den Abschluss der Sanierung: Gerhard Hofstätter, Karl Österreicher, Alexander Bauer, Provisor Thomas Skrianz, Paula Pichler, Erich Pfabigan, Christine Helmstedt sowie Anika und Gregor Bauer.
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Nach mehr als 250 privaten Arbeitsstunden zusätzlich zu jenen einer Baufirma war das Werk vollbracht, und die Dreifaltigkeitskirche in Karlstein erstrahlt in neuem Glanz. Aus diesem Anlass folgten viele Bürger der Einladung der Pfarre und besuchten den Festgottesdienst am 28. Juni.

Neue Möbelstücke für den Altarbereich

Gleich beim Eintreten mag einem der Altartisch, der Ambo und das Kredenztischchen an der rechten Seitenwand ins Auge stechen, denn diese Möbelstücke wurden neu angefertigt. Ein Pfarrangehöriger hatte sich dieser Aufgabe angenommen und in kürzester Zeit drei Unikate selbst erschaffen.

Ein Stück Heimat für den Provisor Thomas Skrianz: Der Tabernakel aus Tribuswinkel.
Fröhlich

Nach der Segnung dieser Neuanschaffungen stimmte der rhythmische Chor den Festgottesdienst ein. Während sie diesen Liedern lauschten, ist aufmerksamen Besuchern sicherlich die veränderte Position des Kreuzes und jene des Dreifaltigkeitsbildes aufgefallen, denn diese zwei Schmuckstücke haben ihre Plätze getauscht und werden nun mit Wandleuchten besonders in Szene gesetzt.

Tabernakel aus Tribuswinkel

Auch ein Stück Heimat des Provisors Thomas Skrianz hat seinen Platz in der Dreifaltigkeitskirche gefunden: der fast 80 Jahre alte Tabernakel aus Tribuswinkel (Bezirk Baden).

Fünfzehn freiwillige Helfer

In Kombination mit dem frisch verputzten und gemalten Mauerwerk sowie dem abgeschliffenen und neu geölten Boden im Altarbereich entstand eine freundliche und einladende Atmosphäre, die hoffentlich in Zukunft nicht mehr durch einen neuerlichen Feuchtigkeitseintritt an den Wänden getrübt werden wird.

„All diese Sanierungsarbeiten sind nur dank zahlreicher finanzieller Unterstützungen – allen voran der Pfarrsenioren, der Gemeinde und der Pfarre – möglich gewesen, weshalb ich mich besonders bei den Vertretern der Pfarrsenioren und bei Bürgermeister Siegfried Walch bedanken möchte“, betonte der Initiator und Leiter der Sanierungsarbeiten, Karl Österreicher.

Vor allem bei den Ein- und Ausräumarbeiten war er für jede helfende Hand der insgesamt fünfzehn freiwilligen Helfer dankbar, die bei der Verwirklichung des Projekts ihren Beitrag geleistet haben. „Sehr hilfreich waren zwei bis drei Helfer, die fast täglich zur Stelle waren, wenn Hilfe nötig gewesen ist!“, fügte Österreicher voll Anerkennung hinzu.