Schon über 1.600 für Radweg-Bau. Die Unterschriftenaktion von Bernadette Gundacker für Radwegprojekt wurde gut aufgenommen.

Erstellt am 11. Juni 2014 (09:54)
NOEN, Ramharter
Bernadette Gundacker ist zufrieden mit der Anzahl der Unterschriften, die mittlerweile für den Bau des Radweges auf der Bahntrasse zusammen gekommen sind. Sie will die Unterschriftenaktion weiter fortführen.
Seit knapp drei Wochen sammelt Bernadette Gundacker auf Listen und im Internet Unterschriften für eine Errichtung des Radweges auf der Trasse der ehemaligen Thayatal-Bahn. Bis jetzt haben bereits 1.657 Personen unterschrieben. Bernadette Gundacker hat bis jetzt sehr positive Erfahrungen mit ihrer Aktion gemacht. Sie wurde von vielen Menschen angesprochen, dass es wichtig wäre, dass in diesem Bereich „etwas weitergeht“ und dass es super sei, dass jemand sich für diese Sache engagiert.

Bereits nach drei Wochen ist Bernadette Gundacker sicher: „Die vielen Unterschriften sind ein klarer Auftrag der Unterzeichner an die Bürgermeister des Bezirks, das Radwegprojekt voranzutreiben und den geplanten Radweg so schnell wie möglich der Bevölkerung, den Gästen und Besuchern der Region zur Verfügung zu stellen, damit es nicht wieder heißt, es wird nur geredet und nichts geschieht!“

„Die Gemeinden haben toll reagiert“

Gundacker ist auch sehr zufrieden mit der Unterstützung durch die Gemeinden, die die Listen für ihre Bürger auflegen. In den Gemeindeämtern und in diversen Geschäften kann man selbstverständlich weiterhin unterschreiben, auch im Internet, wenn man „Ja zum Radweg Thayarunde“ googelt, kann man unterzeichnen.

Volle Listen werden weiterhin in der Trafik Gundacker in Waidhofen entgegen genommen, dort bekommt man auch leere Listen. „Die Gemeinden haben toll reagiert, als ich mit der Aktion begonnen habe und daher möchte ich mich auch bei allen Helfern und Unterstützern vorerst ganz herzlich bedanken“, erklärt Gundacker im NÖN-Gespräch.

Die Gleise sind mittlerweile auf beiden Strecken (Waidhofen-Waldkirchen und Göpfritz-Raabs) abgetragen. Für beide Strecken wurden auch bereits Bauverhandlungen abgehalten. Das positive Ergebnis der Bauverhandlung auf der Strecke Waldkirchen-Dobersberg wurde mittlerweile durch eine Beschwerde beim Landesverfassungsgerichtshof bekämpft. Ob es auch nach der Bauverhandlung auf der Strecke Göpfritz-Raabs eine Berufung gibt, ist bis dato noch nicht sicher, aber durchaus wahrscheinlich.