Schulbus zum Glück leer. Gmünder krachte in Schulbus, der abbiegen wollte, ein Vorarlberger fuhr auf diesen auf. und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geschnitten werden.

Erstellt am 28. Juni 2018 (05:40)
Einen großen Haufen Blechsalat hatten die Einsatzkräfte nach einem Auffahrunfall am Montagfrüh von der Fahrbahn zu entfernen. Der Kindergartenbus war zum Zeitpunkt des Unfalls zum Glück unbesetzt.
BFK Waidhofen a. d. Thaya / Stefan Mayer

Ein Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen, darunter ein Kindergartenbus, ereignete sich am Montagfrüh auf der B 36 bei Nonndorf. Ein Mann wurde verletzt und musste von den Einsatzkräften aus dem Fahrzeug befreit werden.

Kurz vor 7 Uhr früh hielt die 54-jährige Lenkerin des Kindergartenbusses von Vitis kommend in Nonndorf den Wagen an, um nach dem Gegenverkehr links abbiegen zu können. Ein 36-jähriger, nachkommender Lenker aus der Gemeinde Gmünd hielt hinter dem Bus ebenfalls an. Ein weiterer Lenker (44, aus dem Bezirk Bludenz) dürfte die beiden stehenden Fahrzeuge übersehen haben und krachte mit seinem Fahrzeug in das Heck des Pkw, dieser wiederum wurde durch die Wucht auf den stehenden Kindergartenbus geschleudert. Beide Fahrzeuge wurden durch den Anprall einige Meter nach vorne versetzt, der Bludenzer blieb schräg zur Fahrbahn stehen.

Die Lenkerin des Kindergartenbusses wurde leicht verletzt, der Pkw - Lenker aus Gmünd blieb unverletzt. Beide konnten die Fahrzeuge verlassen, der Lenker, der Lenker aus Bludenz musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Drei Feuerwehren, Polizei, Rotes Kreuz und ein Notarzt wurden zur Menschenrettung nach Nonndorf alarmiert. Der Verletzte wurde ins Landesklinikum Waidhofen eingeliefert. Die bei allen Lenkern durchgeführten Alkotests verliefen negativ.

Nach der Unfallaufnahme wurden die Fahrzeuge von den Feuerwehren geborgen und gesichert abgestellt. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Kinder im Bus. Die B36 war während der Aufräumarbeiten im Bereich der Unfallstelle rund eineinhalb Stunden gesperrt. Im Einsatz standen die Feuerwehren Nonndorf, Eschenau und Vitis mit insgesamt 28 Mitgliedern, ein Rettungswagen, Notarzt sowie die Polizei.