E-Bike-Verleih: Erste „Theo“-Station offiziell eröffnet. E-Bike Verleihsystem „Theo“ wird diesen Herbst schrittweise finalisiert. 128 Räder stehen dann bei 12 Partnerbetrieben und 18 THEO-Stationen zur Verfügung.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 22. September 2020 (13:31)
Harald Falkner (fab4minds), Provisor Thomas Skrianz, Andreas Schwarzinger (Destination Waldviertel), Wilhelm-Christian Erasmus (Projektkoordinator), Zukunftsraum Thayaland-Obmann Eduard Köck und Landesrat Jochen Danninger bei der Eröffnung der ersten THEO-Station in Thaya.
Gerald Muthsam

Theo, wir fahr’n nach.... Thaya, Dobersberg, Waidhofen oder ein beliebiges anderes Ziel in der Umgebung. Theo steht für „Thayaland e-bikes on tour“ und ist ein kommunales E-Bike Verleihsystem, bei dem 15 Gemeinden aus dem Zukunftsraum Thayaland und die zwei Gemeinden Göpfritz und Schwarzenau mitmachen.

Wegen Corona: Auftakt nur in kleinem Rahmen

Am Freitag wurde das System im Beisein von Landesrat Jochen Danninger in Thaya offiziell aus der Taufe gehoben. Geplant gewesen wäre ein Fest mit Präsentation von E-Bikes, musikalischer Umrahmung, Infoständen sowie der Verlosung von E-Bike-Tagesgutscheinen, doch coronabedingt musste man den Auftakt auf einen kleinen Rahmen reduzieren. Schon in den letzten Wochen konnten die Räder zum Einführungspreis von 10 Euro pro Tag getestet werden, die Nachfrage ist groß.

Insgesamt 128 E-Bikes stehen von März bis November der Bevölkerung und den Gästen zur Verfügung. Die Fahrräder werden in einem dualen Verleihsystem angeboten.

Verleih bei 12 Partnerbetrieben und 18 Theo-Stationen

Bei insgesamt 12 Theo-Partnerbetrieben mit persönlicher Beratung können die Fahrräder ausgeliehen werden, bei weiteren 18 Theo-Stationen können die Technikgeübten mittels einer App die Fahrräder abholen. Diese Stationen werden im Herbst schrittweise finalisiert.

„Uns ist es wichtig, für zukunftsweisende Vorhaben auf regionale Betriebe zu setzen und die Leistungen in der Region sichtbar zu machen. Gleichzeitig soll dieses Projekt den Bürgern und den Gästen eine neue Unterstützung für die E-Radmobilität ermöglichen und damit CO2 sparen helfen“, meint Obmann Eduard Köck. Die ausführenden Firmen stammen zum überwiegenden Teil aus der Region und garantieren für eine hohe regionale Wertschöpfung und Beschäftigung.