„Kükennest“ in Thaya eröffnet. 510.000 Euro wurden in die Einrichtung inklusive der Erweiterung des Kindergartens investiert. Plätze noch vorhanden.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 22. Januar 2020 (03:33)
Bürgermeister Eduard Köck, Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais, Vizebürgermeister Franz Strohmer, Franz Strohmayer (Planer), Johann Sauer (Reißmüller), Christoph Gleirscher (Geschäftsführer Hilfswerk NÖ), Provisor Thomas Skrianz und das Hilfswerk-Betreuungsteam mit Leiterin Verena Zaussinger, Claudia Trappl und Jasmin Rohrmüller beim Tag der offenen Tür des Kükennests.
Gerald Muthsam

Bereits gut „belegt“ ist das neu errichtete Kükennest in Thaya. Die Tagesbetreuungseinrichtung für Kinder ab dem ersten Lebensjahr wurde im Vorjahr mit einem Anbau an den bestehenden Kindergarten errichtet und in Betrieb genommen. Betreiber ist das Hilfswerk Niederösterreich.

2017 wurde der Bedarf an einer derartigen Einrichtung angeregt und in Folge das Projekt im Gemeinderat diskutiert. Nach einer Beschluss- und Planungsphase erfolgte im Jänner 2019 der Baustart und bereits im Juli konnte der Betrieb aufgenommen werden.

Angebot wird angenommen

Nachdem es damals keine offizielle Eröffnung gab, wurde diese am 15. Jänner im Rahmen eines Tages der offenen Tür nachgeholt. Mit dem Zubau wurde auch ein Fehlbestand an Platzbedarf des Kindergartens ausgeglichen. Die Gesamtbaukosten betragen 510.000 Euro, wovon rund 200.000 Euro auf den Ausgleich der Fehlbestandsflächen für den Kindergarten fallen. Das Land NÖ fördert den Bau mit 155.000 Euro, für die Tageskinderbetreuung aus dem Kindergartenfonds kommen 75.000 Euro für den Fehlbestand.

Maximal 25 Kinder dürfen im Kükennest angemeldet sein, wovon höchstens 15 gleichzeitig anwesend sein können. Derzeit sind 12 Kinder angemeldet, auch Kinder aus Nachbargemeinden. Die Betreuung kostet bei fünf Stunden pro Tag und einem Betreuungstag pro Wochen 60 Euro im Monat. Die Betreuungszeit kann bis zu neun Stunden pro Tag betragen und würde dann 101 Euro im Monat mit einem Betreuungstag in der Woche kosten.

Nationalratsabgeordnete und Vizepräsidentin des NÖ-Hilfswerks Martina Diesner-Wais betonte den Willen der Bundes- und Landespolitik Kinderbetreuungseinrichtungen zu schaffen um Familie und Beruf in Einklang zu bringen. „Wir sehen, dass es angenommen und gebraucht wird von den jungen Familien“, meinte Bürgermeister Eduard Köck.