Konzert: Schwermut und Goldgräber-Stimmung

Erstellt am 18. August 2022 | 05:20
Lesezeit: 2 Min
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Songs, die von der US-amerikanischen Bluegrass-Tradition inspiriert sind, spielte die Band Blue Water Iris mit Barry O’Mahony, Paul Dangl und Wolfgang Schöbitz (v.l.n.r.) im Hof des Gasthauses Haidl.
Foto: Monika Freisel
Blue Water Iris spielten und sangen traditionelle Bluegrass-Songs, schottische, irische und US-amerikanische Folk Music in Thaya.
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Eine Fiddle, eine Gitarre, ein Bass und drei Stimmen – die Band Blue Water Iris mit dem aus Irland stammenden Barry O’Mahony, dem gebürtigen Waidhofner Paul Dangl und dem Klosterneuburger Wolfgang Schöbitz gab am Freitagabend ein Konzert im Hof des Landgasthauses Haidl. Paul Dangl an der Geige, Barry O’Mahony an der Gitarre und Wolfgang Schöbitz am Kontrabass spielten und sangen traditionelle Bluegrass-Songs, schottische, irische und US-amerikanische Folk Music, improvisierten jazzige Tunes und präsentierten stilkonforme Eigenkompositionen.

Weltuntergang besungen

In „Streamlined Cannonball“ vergleichen die drei Musiker eine Eisenbahn mit einer Kanonenkugel, observieren ein im Teich lebendes Insekt namens „Water Boatman“ und suchen ihr Glück im „Gold Rush“. Schwermut herrscht in den Songs „Waterbound“ und „My woman is like the river“, der prophezeite Weltuntergang am „21st of May“ wird mit Halleluja besungen. Schräge, jazzige Töne und ein langes Fiddle-Solo folgen in „A million things to say“.

Harmonischer Solo-, Zwei- und Dreigesang

Das außergewöhnliche Trio begeisterte die Besucher mit harmonischem Solo-, Zwei- und Dreigesang und hinreißendem Spiel an ihren Instrumenten.

Nach lang anhaltendem Applaus am Ende des Konzerts verabschiedeten sich die Musiker mit „The Sound of Goodbye“.

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