Unstimmigkeit bei Musikerförderung. Sandra Pany (SPÖ) findet privaten Verein neben Musikschule dubios.

Von Michael Schwab. Erstellt am 03. Juni 2020 (04:05)
Symbolbild
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Gegenwind von SPÖ und FPÖ gab es bei der Gemeinderatssitzung in Thaya beim Beschluss der Jungmusikerförderung.

„Dass wir in Thaya neben der Musikschule einen Verein haben, der sich um die Musikerausbildung kümmert, finde ich etwas dubios. Warum kann man das nicht im Rahmen der Musikschule zusammenfassen“, meint SPÖ-Gemeinderätin Sandra Pany. Nicht zuletzt seien auch bei der Finanzierung Fragen offen, denn anders als bei der Musikschulfinanzierung, die je zu einem Drittel von Eltern, Gemeinde und Land getragen wird, fehlt hier der Landesanteil. „Wer kommt dafür auf?“, fragt sich Pany. Sie wolle der Betreiberin Manuela Müllner keine Steine in den Weg legen, sondern lediglich eine Lösung unter einem Dach.

FPÖ-Mandatar Reinhard Pauer enthielt sich seiner Stimme. „Weil ich in diese Materie kaum Einsicht erhalten habe, die Information, die ich erhalten habe, ist einfach zu wenig. Bevor ich etwas beschließe, wo ich mir über die Hintergründe und Auswirkungen nicht im Klaren bin, enthalte ich mich der Stimme“, begründet Pauer seine Entscheidung gegenüber der NÖN.