Martin Leirer holte Gold bei Mostiman. Mostiman für Waldviertler wieder ein guter Boden. Martin Leirer lief im Doppeleinsatz zu AK-Gold. Bronze für Michaela Wolf.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. Juli 2020 (01:48)
Martin Leirer war beim Mostiman doppelt im Einsatz.
privat

Die Erleichterung war nicht nur den Athleten nach den Anstrengungen ins Gesicht geschrieben. Auch das Veranstalterteam rund um Bernhard Keller und dem RATS Amstetten hatten ihre eigenen Triathlon hinter sich. Aber: wo ein Wille, da auch ein Weg. Aufgrund der Coronakrise stand hinter dem 11. Mostiman in Wallsee lange Zeit ein großes Fragezeichen. Doch die zahlreichen Stunden Vorbereitungen und Sitzungen haben sich ausgezahlt. „Es war eine besondere Vorbereitung. Aber wir haben es geschafft“, freut sich Keller. Zwar war aufgrund der Auflagen ein neuer Starterrekord nicht zu erwarten, doch qualitativ waren dafür Topleute aus Europa mit am Start.

Mit der Staatsmeisterschaft über die Sprintdistanz ging es am Samstag bei perfekten äußeren Bedingungen los. 750m Schwimmen im Donau-Arm, 19km anspruchsvolle Radstrecke und ein 5km-Lauf auf schwierigem Gelände waren bewältigen. Den Sieg holte sich der Norweger Kristian Blummenfelt, Staatsmeister wurde als Gesamt-Dritter Alois Knabl. Für Martin Leirer reichte es im stark besetzten Feld zu Rang 33 – allerdings holte sich der gebürtige Gasterner überlegen mit fast drei Minuten Vorsprung die Goldmedaille in der AK45-49.

Am Sonntag gab sich Leirer auch noch die Olympische Distanz (1,5km/40km/10km), gewann seine Altersklasse mit fünf Minuten Vorsprung. „Trotz Vorbelastung vom Samstag bin ich im Laufpart über 10km noch Personal Best in einem Triathlon-Bewerb mit 37:04min gelaufen“, freut sich Leirer, der Gesamt-13. wurde.

Stark drauf war auch die Perneggerin Michaela Wolf, die im Sprint W40-Bronze abstaubte.