3D-Druck und eine süße Visitenkarte. Das „Vitiser Kipferl“ wäre ohne das Zusammenspiel mehrerer nicht entstanden.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 10. Dezember 2019 (13:50)
Die Kipferln verteilten die Projekt-Realisierer (hinten, v.l.) Wolfgang „Rex“ Ramharter, Alois Trinko, Gabriela Puhr, Aloisia Mlejnek, Harald Stepanovsky, Anette Töpfl und Franz Schrenk mit den Kindern Paul Koller, Jana Wisauer, Nina Hofbauer, Nadine Graf, Justin Newerkla, Lena Pichler, Elina Klement, Jakob Gruber, Dominik Bayer, Michael Kalch, Ines Scheidl, Julian Androsch, Lukas Bauer, Katharina Hirsch und Lorenz Lindtner.
Karin Widhalm

Futuristisch mutet es an, wenn ganze Häuser mit einem 3D-Drucker gebaut werden; aber diese Art der Produktion ist im Alltag angelangt – zumindest im Schulalltag. Kunststoff-Verarbeiter Harald Stepanovsky hat ein solches Gerät der NMS gespendet – und plötzlich flossen die Ideen dahin.

Warum nicht eine Schablone anfertigen, mit der man leicht mit Staubzucker „Vitis“ auf ein Kipferl pudern kann? Die Idee dazu hatte Franz Schrenk, „ein unermüdlicher Kämpfer für die Schule“, wie Direktorin Aloisia Mlejnek würdigte. Bäcker Alois Trinko kreierte das „Vitiser Kipferl“ gefüllt mit Powidl und Mohn. „Es soll dazu dienen, den Besuchern zur Erinnerung an Vitis etwas mitgeben zu können“, erklärt Mlejnek. „Eine süße Visitenkarte“, ergänzt Schrenk. „Ich hab’s probekosten dürfen und es schmeckt ausgezeichnet“, versichert Bürgermeister Anette Töpfl.

„Sehr, sehr lässig“, hat sich Wolfgang Ramharter für den Schul-3D-Drucker eingesetzt. Die Schüler sehen so, dass auf Papier gebrachte Gedanken durchaus realisiert werden können, wenn man nur will. Er lobt Gabriela Puhr, die sich in ihrer Freizeit mit dem Umgang des Geräts auseinandergesetzt habe: „Kids, das ist doch eine geniale Lehrerin!“ Er hoffe, dass noch andere 3D-Ideen entstehen.

„Vielleicht ein Tischerl für den 3D-Drucker“, ist Schrenk mit Ideen fast nicht zu bremsen. „Das könnte gehen! Aber nicht mit dem Gerät“, bräuchte Stepanovsky einen größeren Drucker dafür. Wer weiß, was beim nächsten Brainstorming zwischen Schule und Wirtschaft sonst noch entstehen wird.