Anette Töpfl und Walter Katzinger am runden Tisch. Wofür die Spitzenkandidaten stehen und was ihre Visionen für Vitis sind.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Januar 2020 (04:21)
 Anette Töpfl ist amtierende ÖVP-Bürgermeisterin und Listenerste, derzeit 15 Mandate. Gemeinderat Walter Katzinger ist SPÖ-Spitzenkandidat, derzeit fünf Mandate.
VP, SP

Ihre Kurzbilanz: Wie hat sich Vitis entwickelt?

Töpfl: Vitis hat sich hervorragend entwickelt: Viele neue Betriebe sind zugezogen. Neue Siedlungsgebiete wurden aufgeschlossen, wir arbeiten an einer Erweiterung. Wichtig war, die vielen persönlichen Anliegen zur Zufriedenheit zu lösen.

Katzinger: Sehr erfreulich ist, dass die Anstrengungen bei Bauland- und Arbeitsplatzschaffung so gut gegriffen haben. Vitis ist eine attraktive Wohngemeinde (gute Infrastruktur, moderate Gebühren). Leider ist für Ältere im Wohnbereich nichts gelungen.

Wo gibt es für die kommenden fünf Jahre Handlungsbedarf?

Töpfl: Wir haben viel vor: Ausbau des Schulstandorts, Stärkung des Wirtschaftsstandorts, Belebung des Ortskerns, Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur (um etwa den Schwerverkehr durch Vitis zu unterbinden) und Unterstützung der Katastralgemeinden.

Katzinger: Dringlichster Punkt ist die Schaffung neuen Baulandes. Gefahrenstellen für Fußgänger und Radfahrer sind rasch zu beseitigen. Weiters: Schulsanierung, Ausbau der Nachmittagsbetreuung, Stärkung der Nahversorger und Hauptplatzbelebung.

Warum soll man am 26. Jänner Ihnen die Stimme geben?

Töpfl: Weil wir Gemeindepolitik für unsere Gemeindebürger machen und dies nicht als Parteipolitik verstehen.

Katzinger: Weil wir ein gutes Programm haben, das motivierte Kandidaten bei vielen Hausbesuchen den Bürgern näher bringen.

Die FPÖ tritt nicht mehr an: Was tun Sie, damit das Mandat zu Ihnen wechselt?

Töpfl: Wir sind mit zukunftsorientierter Arbeit, engagierten Mitarbeitern und unserem Arbeitsprogramm auch für jene Bürger wählbar, die nach neuen Perspektiven suchen.

Katzinger: Die Bürgermeisterpartei ist sehr mächtig, und die Wählerinnen und Wähler wollen, dass auch andere Meinungen einfließen und Kontrolle stattfindet.

Welches Wahlergebnis würden Sie als Erfolg werten?

Töpfl: Den Zugewinn an Stimmen und eines Mandates.

Katzinger: Zuwachs an Stimmen, möglichst ein zusätzliches Mandat.