Neues Haus entstand in wenigen Tagen. Firma Schrenk baut die Wandkomponenten für Lukas Lang Holzhäuser, Firma Appel sorgt für die Haustechnik.

Von Hannes Ramharter. Erstellt am 07. November 2018 (06:05)
Hannes Ramharter
Innovation neben dem Vitiser Kreisverkehr: Hier sollen erste Erfahrungen mit einem neuen Musterhaus gesammelt werden. Im Bild Appel-Geschäftsführer Helmut Hörmann und Schrenk-Firmenchef Stefan Schrenk.

Ein neues Gebäude neben dem Kreisverkehr, der die Hauptverkehrsachsen des Waldviertels in Vitis verbindet, zieht derzeit viele Blicke an. Dass es sich dabei um ein Wohnhaus der modernen Art handelt, ist beim näheren Hinsehen eigentlich sofort klar.

Aufgestellt wurde das Haus von der Vitiser Firma Schrenk auf dem ihr gehörenden, als Betriebsgebiet gewidmeten Grund neben der Bundesstraße 2.

Wenngleich Firmenchef Stefan Schrenk Details über das neue Gebäude erst im kommenden Frühjahr verraten wird, konnte die NÖN einige Dinge in Erfahrung bringen.

Das Haus wurde von Lukas Lang Building Technologies geplant. Der Architekt Lukas Lang, der dem Baustoff Holz sehr verbunden ist, entwickelte gemeinsam mit Hans-Christoph Prutscher ein flexibles, industriell gefertigtes Baukastensystem für die Errichtung von Gebäuden verschiedener Art.

Haustechnik wurde vorinstalliert

Zwei Vitiser Firmen sind seit längerer zeit Partner von Lukas Lang Technologies: eben die Firma Schrenk und die Firma Appel. Wohl bekanntestes Beispiel der Zusammenarbeit mit Lukas Lang Technologies ist das Ausweichquartier für das österreichische Parlament am Wiener Heldenplatz, bei dem die Firma Schrenk die Fassade lieferte. Auch bei einem Wohnbauprojekt im Süden Wiens sind Schrenk und auch Appel Partner der Firma, wobei Appel sich dabei um die Haustechnik, deren Installation und Einrichtung kümmert.

Das in Vitis aufgestellte Haus verfügt über einen geräumigen Küchen-/Wohnzimmerbereich, ein Schlafzimmer und ein weiteres Zimmer sowie über Bad und WC. Die Haustechnik wurde von der Firma Appel bereits vorinstalliert und in das Haus als fertiger Baukastenteil eingesetzt.

Über den Winter sollen über die intelligente Smart-Home Technologie Messdaten erfasst werden, um eventuell weitere Schritte oder Verbesserungen vornehmen zu können. Wohnen wird darin aber niemand.