Bezirk Waidhofen: 12 von 6.418 Personen waren positiv. 12 von 6.418 Corona-Schnelltests waren beim landesweiten Massentest am 16. und 17. Jänner im Bezirk Waidhofen positiv. Die Beteiligung war mit 6.418 Personen auf gleichem Niveau wie bei der vergangenen Testrunde am 12. und 13. Dezember – und liegt damit wieder deutlich unter dem NÖ-Schnitt.

Von Michael Schwab. Erstellt am 17. Januar 2021 (20:20)
In der Teststraße in Waidhofen: Monika Schmutz bei der Testung mit dem Rotkreuz-Testpersonal Michael Jäger und Regina Hauer.
Stadtgemeinde Waidhofen

UPDATE Montag, 14 Uhr: Es wurden irrtümlich Testergebnisse aus dem Bezirk Zwettl (Postleitzahl 3900) bei der Übermittlung der Marktgemeinde Windigsteig und damit dem Zuständigkeitsbereich der Bezirkshauptmannschaft Waidhofen zugeordnet. Auch die Zahl der positiven Tests in Vitis war um einen Fall zu hoch. Es gilt daher folgendes vorläufiges Endergebnis an positiven Tests: Waidhofen fünf, Vitis drei , Groß Siegharts zwei , und je eines in Thaya und  in Waldkirchen.

 

Mit Stand Sonntag, 19 Uhr hatten sich 536.554 Menschen in Niederösterreich testen lassen, das entspricht 35,43 Prozent der Bevölkerung. Im Bezirk Waidhofen lag die Beteiligung nur bei knapp 25 Prozent. 12 positive Ergebnisse bedeuten eine Positivitätsrate von knapp 0,19 Prozent, deutlich über dem NÖ-Schnitt von 0,13 Prozent.

Testung in Groß Siegharts: Viktoria Zach nimmt den Abstrich bei Johanna Kretschmer vor.
Michael Schwab

Fünf positive Ergebnisse gab es in Waidhofen, drei in Vitis, zwei in Groß Siegharts, eines in Thaya und eines in Waldkirchen. Bei sechs positiv getesteten Personen war am Sonntagabend auch schon das Ergebnis des PCR-Bestätigungstests eingelangt, eine in Groß Siegharts positiv getestete Person war dabei dann doch negativ. Endgültige PCR-Ergebnisse von allen Verdachtsfällen werden zu Wochenanfang erwartet.

Ein Blick in die Bezirkshauptstadt zeigt, dass dort die Beteiligung mit 25 Prozent gleich hoch wie bei der Dezember-Testrunde lag – von 5.963 angeschriebenen Personen nahmen 1.497 teil.

Ursprünglich hatte man die Testkapazität aufgrund des geplanten „Freitestens“ deutlich höher, nämlich auf 4.000 Bürger ausgelegt. Aufgrund der Entscheidung auf Bundesebene kein „Freitesten“ zu ermöglichen und der im Vorfeld geringen Testanmeldungen hat das Organisationsteam mit der Reduktion von Teststraßen rasch reagiert und nachjustiert.

Es standen letztendlich vier ganztägige Teststraßen am Samstag, aufgeteilt auf Sporthalle und Stadtsaal, und zwei halbtägige Teststraßen am Sonntag im Stadtsaal zur Verfügung.

Wie schon im Dezember kamen in den Gemeinden zahlreiche Freiwillige zum Einsatz, darunter auch Gemeindemitarbeiter und Mandatare. Die Proben selbst wurden von geschultem Personal von Roten Kreuz, Ärzten oder Pflegepersonal genommen.